Juni & Juli

Mehr als 8.600 Hitze-Einsätze in zwei Monaten

Zwei Feuerwehrleute stehen vor lodernden Flammen und dichtem Rauch bei einem Brandeinsatz.
© Team Fotokerschi
Ohne die zahlreichen freiwilligen Einsatzkräfte wäre das hohe Sicherheitsniveau in Oberösterreich nicht aufrecht zu erhalten.
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OÖ. Die heißen, trockenen und teils stürmischen Sommermonate Juni und Juli haben Oberösterreichs Feuerwehren stark gefordert. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte in diesem Zeitraum zu 8.604 Einsätzen aus. Das geht aus einer ersten Sommerbilanz von Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger hervor.

1.800 Brandeinsätze in zwei Monaten

Die mehr als 118.000 ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden zeigen das hohe Ausmaß der Belastung. Insgesamt mussten die Feuerwehren rund 1.800 Brandeinsätze bewältigen. Darunter waren auch 42 Brände auf landwirtschaftlichen Betrieben. Zusätzlich rückten die Feuerwehren zu mehr als 6.700 technischen Einsätzen aus, etwa nach Unwettern oder bei Verkehrsunfällen.

Um auch künftig auf Hitzewellen und Extremwetter vorbereitet zu sein, setzt das Land verstärkt auf Aus- und Weiterbildung sowie auf realitätsnahe Einsatztrainings. Ein wichtiger Baustein dafür ist das neue Feuerwehrzentrum in St. Marien, das erst kürzlich vorgestellt wurde.

Großer Dank den zahlreichen freiwilligen Helfern

Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer betont, dass die Einsätze den Feuerwehrmitgliedern körperlich und psychisch viel abverlangen. Neben technischer Kompetenz seien oft Höchstleistungen und große Belastbarkeit gefragt. Ohne den Einsatz der zahlreichen freiwilligen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner wäre das hohe Sicherheitsniveau in Oberösterreich nicht aufrechtzuerhalten. Die Sommerbilanz zeige einmal mehr, wie unverzichtbar ihr Engagement für die Bevölkerung sei.

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