Gegen Spanien

Messi und Argentinien mit traurigem Final-Rekord

Lionel Messi und Fabian Ruiz kämpfen bei einem Fußballspiel um den Ball.
© APA/AFP/FRANCK FIFE
Statt einem Spektakel gab es beim WM-Finale in New York Fußball-Schonkost.
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Beim Giganten-Finale zwischen Argentinien und Spanien waren alle Blicke auf die Offensiv-Stars Lionel Messi und Lamine Yamal gerichtet. Doch wer sich ein Tor-Feuerwerk erwartet hatte, wurde enttäuscht. Vor allem in der ersten Halbzeit waren Torchancen Mangelware. Die Spanier waren zumindest bemüht, das Spiel zu machen und in Führung zu gehen.

Doch Titelverteidiger Argentinien blieb völlig harmlos. In der ersten Halbzeit gab man lediglich drei Torschüsse in Richtung Keeper Unai Simon ab. Simon musste allerdings kein einziges Mal eingreifen, somit stand es 0:0. Seit Beginn der Datenauswertung 1966 gab es keinen Finale-Teilnehmer, der in der ersten Halbzeit keinen einzigen Torschuss abgegeben hatte.

Abwehr-Bollwerk 
in zweiter Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Offensivbemühungen der "Albiceleste" überschaubar. Mit Ende der regulären Spielzeit zeigte der Statistik-Zähler immer noch keinen Torschuss an. Dem gegenüber standen die Spanier, die alles versuchten und 21 Torschüsse bis zu diesem Zeitpunkt abfeuerten.

Und Lionel Messi? Der 39-jährige Hoffnungsträger trat über die ganze Spielzeit nicht in Erscheinung. Während er im Halbfinale gegen England zumindest mit zwei Assists das Comeback herbeiführte, hält seine Torsperre weiter an. Seit dem Achtelfinal-Krimi gegen Ägypten wartet der achtfache Weltfußballer auf ein Tor. Davor war er seit der WM 2022 in jedem Spiel seiner Argentinier erfolgreich. Nach der neuerlichen Torflaute bleibt Messi in 34 absolvierten WM-Spielen bei 21 Toren. So war es beinahe schon ein Wunder, dass man es überhaupt in die Verlängerung schaffte.

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