Stmk. Die bekannte Wiener Strafverteidigerin Astrid Wagner betont, dass der in U-Haft sitzende 31-jährige Steirer weiter nicht schuldig bekennen werde. Er spricht von einem "Unfall" im Zusammenhang mit Würgespielen beim Sex.
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Wie berichtet, wurde die Tinder-Affäre des verhafteten Polizisten und Fitness-Influencerin mit einem Gürtel erdrosselt. Laut Wagner sollen im Zuge der Erhebungen gegen ihren Mandanten weitere Frauen als Zeuginnen ausgesagt haben, die von ähnlichen Praktiken mit dem Cobra-Beamten erzählt haben. Im Fall der 30-jährigen extrem sportlichen Johanna G. (34) habe Manuel S. die Bewusstlosigkeit zu spät bemerkt und danach, so die Verteidigerin, "völlig falsch reagiert".
Leiche im Wald bei seinen Eltern vergraben
Anstatt Rettung oder Polizei zu alarmieren, habe er die Leiche in einem Waldstück nahe des Wohnhaus seiner Eltern im Raab-Tal vergraben. Neben der Anklage wegen Mordes wird dem 31-Jährigen auch Störung der Totenruhe vorgeworfen. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von mindestens zehn Jahren oder sogar lebenslange Haft.
Johanna G. war am 9. Jänner nach einem Treffen mit dem Beamten spurlos verschwunden. Ihre Mutter erstattete tags darauf eine Vermisstenanzeige. Tagelang wurde nach der Frau gesucht. Dann wurde der damals 30-Jährige festgenommen, da er sich bei der Befragung durch die Kriminalpolizei in Widersprüche verstrickt und auch falsche Angaben gemacht hatte. Als sich der Verdacht gegen ihn immer mehr erhärtete, gestand der Mann, dass die Vermisste tot ist und er damit im Zusammenhang stehe. Er gab zu, die sterblichen Überreste in einem Waldstück nahe seinem Elternhaus vergraben zu haben. Dort wurde die Leiche dann auch von den Ermittlern gefunden.
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