Sowohl die Mutter als auch das Baby seien wohlauf, hieß es in einer Mitteilung des belgischen Verbandes. Doku wird am Dienstag beim Team in Seattle zurückerwartet.
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"Jeremy erhielt vor dem gestrigen Spiel die Nachricht, dass die Geburt unmittelbar bevorstand", erklärte Mannschaftsarzt Brahim Hacene. Belgien trifft in der Nacht zum Samstag (5.00 Uhr/MESZ) in Vancouver auf Neuseeland und braucht nach zwei Remis einen Sieg, um sicher in die K.o.-Runde zu kommen. Offiziell hatte Doku am Sonntag wegen Krankheit gegen den Iran gefehlt.
Wirbel um Ekel-Kritik an Doku
Die geplante Reise von Doku hatte zuvor für Aufsehen gesorgt. Eine französische TV-Moderatorin hatte massiv Kritik geübt, das hatte Konsequenzen. In der Ausgabe der Sendung zum Wochenstart fehlte France Pierron. Die Sportjournalistin hatte ihr Unverständnis darüber ausgedrückt, dass Doku das Turnier möglicherweise vorzeitig für die Geburt verlassen werde. "L'Équipe" teilte nun mit, das Sportmedium distanziere sich von ihren Aussagen. Die Aussagen seien "sehr weit" von den Werten der Mediengruppe entfernt. Man entschuldige sich bei dem Fußballer und dem Publikum, hieß es weiters.
Pierron hatte in der Sendung "L'Équipe de Choc" gemeint. "Du willst all das verlassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein, die ein ekelhafter Moment ist, Verzeihung, wo der Papa zu nichts gut ist und eine Nebenrolle hat." Eine Weltmeisterschaft sei ein möglicherweise einmaliges Erlebnis, ein Kindheitstraum, hatte Pierron weiter gesagt. "Es gibt Hunderte Fußballer, die töten würden, um dort zu sein, wo du bist." Im Anschluss hagelte es Kritik an den Aussagen der Moderatorin. Der Verband französischer Sportjournalistinnen FJS nannte ihre Worte rückwärtsgewandt.
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