Bürgerprojekt

Natur- und Erlebnispark Sonnenland eröffnet

Eröffnung des Natur- und Erlebnispark Sonnenland
© Stadt Wien/Martin Votava
Neues Freizeit-Highlight in Simmering: das "Sonnenland" wurde am Freitag offiziell eröffnet und soll ein Vorzeigeprojekt für Beteiligung, Bewegung und Klima werden.
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In Simmering wurde am Freitag der neue Natur- und Erlebnispark Sonnenland feierlich eröffnet. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, Sportstadtrat Peter Hacker sowie Bezirksvorsteher Thomas Steinhart präsentierten gemeinsam die neue Anlage am Werkstättenweg.

Der Park wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Wiener Klimateam, Sport Wien und dem Bezirk Simmering entwickelt. Ziel: ein Ort, der Bewegung, Natur und Gemeinschaft verbindet.

Von der Idee zum Vorzeigeprojekt

Das Projekt entstand aus einer Bürger*innen-Idee im Rahmen des Wiener Klimateams der Stadt Wien. Aus einer ursprünglich einfachen Umgestaltung wurde ein umfassender Erlebnis- und Naturraum, der nun offiziell eröffnet wurde.

"Das Sonnenland zeigt, was Bürger*innenbeteiligung leisten kann", betonte Czernohorszky bei der Eröffnung.

Auch Hacker zeigte sich begeistert: Aus einer "Gstettn" sei ein moderner Freizeitort für alle Generationen geworden.

Bewegung, Natur und Spiel für alle

Eröffnung des Natur- und Erlebnispark Sonnenland mit Stadtrat Peter Hacker und Stadtrat Jürgen Czernohorszky.
Eröffnung des Natur- und Erlebnispark Sonnenland mit Stadtrat Peter Hacker und Stadtrat Jürgen Czernohorszky. © Stadt Wien/Martin Votava

Herzstück des neuen Areals ist ein großer Bewegungspark mit barrierefreien Spielgeräten, Calisthenics-Elementen, Labyrinthen sowie einer "Different Walk"-Strecke. Ergänzt wird das Angebot durch einen Barfußweg, Klangstationen und Geschicklichkeitsbereiche.

Neben Sport und Spiel gibt es auch viel Natur: Wiesenflächen, Wildstauden, Sträucher und Totholzbereiche schaffen Lebensraum für Tiere und Erholung für Menschen.

Ein Gemeinschaftsgarten wird von einem lokalen Verein betreut, ein zusätzlicher Wildnisbereich bleibt bewusst unzugänglich und dient als Rückzugsraum für Flora und Fauna.

Starkes Signal für das Grätzl

Bezirksvorsteher Steinhart sprach von einem wichtigen Projekt für das soziale Miteinander im Bezirk: Der Park sei ein Ort, der Menschen zusammenbringt.

Auch aus der Verwaltung gab es Lob: Anatol Richter sprach von einem modernen Beispiel für vielseitige Bewegungsräume, während Herbert Ritter die partizipative Entwicklung hervorhob.

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