Österreich-Ranking
Nicht in Wien! Hier kostet die Kugel Eis am meisten
Wer sich diesen Sommer ein Stanitzel gönnt, muss tiefer in die Tasche greifen. Das zeigt ein aktueller Preisvergleich des Portals Coupons.de, das Eissalons in Österreich, Deutschland und der Schweiz untersucht hat. Demnach kostet eine Kugel Eis in Österreich 2026 im Schnitt 2,37 Euro – und ist damit rund 19 Prozent teurer als in Deutschland. Überraschend: Nicht Wien ist bei der Kugel Eis am teuersten – sondern Graz und Linz.
Graz und Linz vor Wien
In den beiden Städten kostet eine Kugel Eis 2026 im Schnitt 2,45 Euro. Wien liegt mit durchschnittlich 2,40 Euro knapp dahinter. Etwas günstiger ist es in Innsbruck, wo die Kugel im Schnitt 2,30 Euro kostet. Am wenigsten zahlen Eisfans unter den untersuchten österreichischen Städten in Salzburg: Dort liegt der Durchschnittspreis bei 2,27 Euro.
Für die Erhebung wurden unterschiedliche Eissalons in den fünf größten österreichischen Städten befragt. Alle 13 untersuchten Cafés verlangen mittlerweile mindestens 2 Euro pro Kugel. Im Österreich-Schnitt kostet eine Kugel Eis heuer 2,37 Euro. Damit ist Eis in Österreich rund 19 Prozent teurer als in Deutschland.
Zum Vergleich: In Deutschland kostet eine Kugel laut Erhebung durchschnittlich 1,92 Euro. Besonders günstig ist sie demnach in Lübbenau im Spreewald mit 1,47 Euro. Am teuersten ist das Eis in Deutschland auf Sylt – dort werden im Schnitt 2,83 Euro pro Kugel verlangt.
Eis wird erneut teurer
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise in Österreich weiter gestiegen. 2025 lag der Durchschnittspreis noch bei 2,22 Euro, heuer sind es 2,37 Euro. Das entspricht einem Plus von knapp sieben Prozent.
Die Gründe für die höheren Preise sind vielfältig: Energie, Milchprodukte, Zucker und Nüsse sind teurer geworden, dazu kommen gestiegene Löhne und Mieten. Gerade handwerklich produzierende Eissalons stehen dadurch unter Druck, wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig hochwertige Zutaten anzubieten.
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Für Eisfans heißt das: Der Sommerklassiker bleibt beliebt – wird aber immer mehr zum kleinen Luxus.
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