US-Blockade

ÖL-Tanker fahren wieder durch Straße von Hormuz

STRAIT OF HORMUZ, IRAN - MAY 16: Ships remain anchored on May 16, 2026 in the Strait of Hormuz near Larak Island, Iran. Negotiations between the U.S. and Iran over opening this critical waterway have largely stalled as the countries have rejected each other's proposals to end the war that began when the U.S. and Israel attacked Iran on February 28. (Photo by Majid Saeedi/Getty Images); lobau
© Getty Images; apa
Vier unter iranischer Flagge fahrende Öltanker haben am Montag nach Angaben eines Schifffahrts-Monitors trotz einer US-Blockade iranischer Häfen die Straße von Hormuz passiert.
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Das erklärte am Donnerstag das Unternehmen Kpler, das sich auf die Überwachung des weltweiten Rohstoff- und Schiffsverkehrs spezialisiert hat und dafür Satellitenbilder auswertet. Zuletzt hatten drei weitere, mit dem Iran in Verbindung stehende Öltanker die Meerenge am 15. April durchquert.

Bei den vier Schiffen handelte es sich den Angaben zufolge um die "Hilda I", "Amber", "Silvia 1" und "Happiness I" mit insgesamt sieben Millionen Barrel Öl an Bord. Alle Schiffe hätten ihre Ladung auf der Insel Kharg aufgenommen, die das wichtigste Ölterminal des Landes beherbergt. Über die Insel wird normalerweise 90 Prozent des iranischen Rohöls verladen. Danach seien die Tanker mit abgeschalteten Transpondern weitergefahren, erklärte Kpler.

Küsten Malaysias und Singapurs

In vielen Fällen schlagen die Schiffe eine Route in Gebiete vor den Küsten Malaysias und Singapurs ein, wo das Öl dann auf andere Tanker verladen wird, die es zu den Endkunden bringt. Mit Hilfe dieser Praxis kann Teheran die internationalen Sanktionen umgehen.

Der Iran hatte die für den weltweiten Transport von Rohöl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormuz nach dem Beginn der Angriffe Israels und der USA Ende Februar de facto gesperrt. Im Gegenzug hatten die USA Mitte April eine Blockade iranischer Häfen verfügt und mehrere Schiffe attackiert, die iranische Häfen ansteuern wollten. Die Blockade durch Teheran hat die Weltmärkte erschüttert und die Öl- und Spritpreise in die Höhe schießen lassen.

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