Experten warnen
Rekord-Sommer: Jetzt droht Mega-Wespenplage
Nach Einschätzung von Experten könnten die Insekten heuer besonders zahlreich auftreten. Grund dafür sind die günstigen Wetterbedingungen mit einem milden Frühjahr sowie den zuletzt hohen Temperaturen.
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Insektenexperte Martin Lödl vom Naturhistorischen Museum Wien erklärt, dass die Entwicklung der Wespen vor allem von den Bedingungen im Frühjahr abhängt. "Bei den Wespen ist es so, dass es vor allem davon abhängt, ob sie am Anfang des Jahres im Frühling gute Stöcke bilden können, ob da das Wetter gut ist. Die Aktivität ist nur viel höher, wenn es heiß ist", sagte er gegenüber Radio Wien.
Wer einer Wespe begegnet, sollte möglichst ruhig bleiben. Hektische Bewegungen könnten die Tiere zusätzlich reizen. Lödl rät: "Wenn einen eine Wespe umschwirrt, dann bitte nicht nervös werden. Sie schaut nur nach, ob es was Neues gibt. Leichte Abwehrbewegungen und sie wird wegfliegen."
Besondere Vorsicht gilt für Allergiker. Rund 300.000 Menschen in Österreich reagieren allergisch auf Bienen- oder Wespenstiche. Sie sollten deshalb stets ein Notfallset griffbereit haben. "Allergiker sollten auf jeden Fall ihre Notfallsets dabei haben", betont Lödl.
Für die meisten Menschen bleibt ein Wespenstich jedoch zwar schmerzhaft, aber harmlos.
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