Brisante Kontakte
Verfassungsschutz prüft Berliner Linke
Vom Verfassungsschutz soll nun geprüft werden, ob Eralp und der Abgeordnete Ferat Kocak (47) Kontakte zu Extremisten und Terrorgruppen haben.
Am Wahlabend, dem 20. September, waren Clan-Chef Issa Remmo und der als Terror-Unterstützer geführte Ibrahim Ibrahim auf einer Linken-Party. Eralp war bis 2025 Mitglied der linksextremen Roten Hilfe. Das belegen Handbücher des Abgeordnetenhauses. Dieser Verein sammelte Spenden für RAF-Terroristin Daniela Klette. Die Partei betont, Eralp sei vor der Nominierung ausgetreten.
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Kontakte zu PKK-Unterstützern?
Im August traf Eralp eine kurdische Delegation, darunter Mitglieder des NAV Berlin, berichtet nun die BILD. Behörden werten den Verein als Tarnorganisation der verbotenen kurdischen Organisation PKK. Besonders brisant: Kocak sprach sich bei einer Bundestagsrede gegen ein PKK-Verbot aus. Zu den Kontakten mit der PKK wollte sich Eralp auf BILD-Anfrage nicht äußern. Im Wahlkampf wollte sie übrigens den Berliner Verfassungsschutz abschaffen.
Die Linke wurde bei der Wahl mit 25,7 Prozent stärkste Kraft. Eralp gewann Friedrichshain-Kreuzberg 1 direkt. SPD und Grüne sondieren mit ihr über eine Regierungsbildung.
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