»Phänomenal«
Von Algerien bis Spanien: Das war Arnautovics WM
Die WM ist vorbei, die Enttäuschung über das klare 0:3 im Sechzehntelfinale gegen Spanien verdaut. Für Marko Arnautovic gibt es aber keine Zeit zum Durchschnaufen. Während viele WM-Stars ihren wohlverdienten Urlaub genießen, steht der ÖFB-Rekordspieler schon wieder auf dem Trainingsplatz von Roter Stern Belgrad.
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Die Fans im legendären Marakana-Stadion feierten die Rückkehr ihres Torjägers entsprechend begeistert. Denn schon in wenigen Tagen wird es wieder ernst: Am 18. Juli startet Roter Stern gegen Macva in die neue Saison, kurz darauf wartet bereits die Qualifikation für die Champions League. Arnautovic soll den serbischen Meister, der vergangene Saison im Play-off gegen Lille scheiterte, zurück in die Königsklasse führen.
Die Weltmeisterschaft hatte für den Wiener allerdings noch eine ganz besondere Bedeutung. Sie war seine letzte große Reise mit dem ÖFB-Team. Nach 18 Jahren im Nationaldress erklärte Arnautovic seine Teamkarriere für beendet – und verabschiedete sich mit dem größten Highlight seiner Länderspiel-Laufbahn: Der ersten WM-Teilnahme Österreichs seit 28 Jahren
Arnautovic: »Es war phänomenal«
Bei seiner Rückkehr wurde der Stürmer natürlich auch auf seine ganz persönlichen Eindrücke vom Turnier angesprochen. Seine Bilanz fiel kurz, aber vielsagend aus. "Es war phänomenal."
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Auf seine schönsten Erinnerungen musste der Wiener einen Moment nachdenken, ehe die Antwort kam: "Meine WM-Tore, das Weiterkommen in der Gruppe und dass wir im Sechzehntelfinale gegen Spanien gespielt haben." Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm sein Treffer gegen Algerien. Diesen bezeichnete Arnautovic als sein persönliches Highlight des Turniers.
»Messi ist der beste Spieler der Welt«
Ein ganz besonderes Erlebnis war für den Angreifer aber auch das Duell mit Superstar Lionel Messi. "Messi ist für mich der beste Spieler der Welt. Gegen ihn spielen zu dürfen, war etwas ganz Besonderes. Natürlich hätten wir das Spiel aber auch gerne gewonnen – deshalb tut die Niederlage umso mehr weh."
Nach dem emotionalen Abschied vom Nationalteam richtet sich der Fokus nun aber wieder voll auf seinen Verein. Arnautovic hat mit Roter Stern noch große Pläne. "Wir sind wieder da, wir sind bereit. Wir werden alles dafür tun, um es in die Champions League zu schaffen sowie den Cup und die Meisterschaft wieder zu holen."
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