Ifo - Bessere Konjunkturaussichten für Euroraum
"Das gute Ergebnis kommt aber vor allem aufgrund der Meldungen aus Deutschland zustande, das als größtes Land viel Gewicht hat", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn und warnte zugleich: "Die Spaltung in der Konjunktur zwischen dem Norden und Süden hat sich verstärkt."
Das Barometer der Münchner Forscher für das vierte Quartal lag mit 114,7 Punkten zwar erstmals seit Ende 2011 über seinem langfristigen Durchschnitt. Sinn betonte jedoch mit Blick auf die Umfrage unter 285 internationalen Experten: "Auch wenn sich die aktuelle Lage im Euroraum etwas aufgehellt hat, wird sie weiterhin als ungünstig angesehen." Hohe Arbeitslosigkeit, Haushaltsdefizite der öffentlichen Hand und fehlende Nachfrage machten nach wie vor vielen Ländern zu schaffen.
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