US-Börsen zur Eröffnung wenig verändert erwartet

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Inmitten einer sich anbahnenden Milliardenfusion im Bereich der Börsenbetreiber dürfte die Hängepartie im US-Haushaltsstreit am Donnerstag an den US-Börsen für einen kaum veränderten Auftakt sorgen. Knapp eine halbe Stunde vor dem Start wies der Future auf den Dow Jones für den Leitindex auf einen kleinen Abschlag von 0,10 Prozent hin.

"Solange die Budgetgespräche nicht zu einem Ende kommen, werden die Märkte weiterhin von der Unsicherheit geprägt sein", sagte ein Marktbeobachter. Hauptknackpunkt sind die geplanten Steuererhöhungen für reiche Amerikaner.

Eine große Veränderung bahnt sich in der US-Börsenlandschaft an: Die Rohstoffbörse IntercontinentalExchange (ICE) will den New Yorker Börsenbetreiber NYSE Euronext für rund 8,2 Milliarden US-Dollar schlucken. Geboten werden den Aktionären 33,12 Dollar je Aktie. Vorbörslich wurden die NYSE-Titel in New York sogar oberhalb dessen bei 33,41 Dollar gehandelt - einem Plus von 39 Prozent. Die ICE-Aktien stiegen zuletzt um gut fünf Prozent.

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