Wiener Börse am Vormittag klar im Minus

Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel mit leichterer Tendenz gezeigt. Auch das europäische Umfeld notierte im roten Bereich. Der ATX fiel gegen 9.45 Uhr um 0,86 Prozent auf 2.446,93 Punkte.

Belastet wurde die Stimmung an den Finanzmärkten von negativen Vorgaben aus Übersee sowie von zahlreichen politischen Unsicherheiten, kommentierten Marktteilnehmer. Im Budgetstreit in den USA sind nach wie vor keine Fortschritte in Sicht und in Italien wird um mögliche Neuwahlen im Laufe dieses Jahres gebangt. Hinzu kommen die jüngsten Aussagen des ESM-Chefs Klaus Regling, der sich skeptisch darüber äußerte, ob die Pläne für direkte Hilfszahlungen an Banken aus dem ESM umgesetzt werden.

Am heimischen Markt blieben neue Nachrichten vorerst noch Mangelware. Im Einklang mit dem schwachen europäischen Branchentrend haben sich unter anderem Bankwerte im Minus präsentiert. Raiffeisen gaben im Frühhandel 0,40 Prozent auf 28,78 Euro ab und Erste Group fielen um 0,88 Prozent auf 24,73 Euro.

Wienerberger korrigierten um klare 2,36 Prozent auf 8,36 Euro nach unten, nachdem die Papiere in der vergangenen Woche in Summe um über elf Prozent zulegen konnten. Die Analysten der Baader Bank haben zum Wochenstart ihr Kursziel für die Titel des Baustoffherstellers von 5,30 auf 6,9 Euro angehoben. Die Verkaufsempfehlung "Sell" blieb indessen unverändert.