Wiener Börse beendet erneute Berg- und Talfahrt deutlich im Minus

Die Wiener Börse hat nach einer erneuten Berg- und Talfahrt am Mittwoch mit klar schwächeren Notierungen geschlossen. Der ATX verlor schließlich 2,18 Prozent auf 2.093,45 Einheiten. Im Frühhandel erreichte der ATX ein Tageshoch bei 2.270,26 Punkten, das entsprach einem Kurssprung von 6,27 Prozent. Somit tendierte der heimische Leitindex in der überaus hohen Bandbreite von etwa 177 Punkten.

Am frühen Nachmittag präsentierte sich der ATX angesichts sehr schwacher US-Futures zunehmend tiefer. Im späten Handel belasteten Marktspekulationen über eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs durch Ratingagenturen. Im Pariser Finanzministerium wurde diesen Spekulationen sofort widersprochen. Inmitten dieser Gerüchte hat auch die Rating-Agentur Moody's selbst dem Land weiterhin beste Bonität bescheinigt.

Raiffeisen rutschten als schwächster Wert im heimischen prime market um 5,89 Prozent auf 26,63 Euro ab, Erste Group verbilligten sich um 3,72 Prozent auf 24,97 Euro.