Wiener Börse verbucht Jahresverlust von 34,9 Prozent

Die Wiener Börse hat die letzte Sitzung des Jahres 2011 am Donnerstag bei schwachem Volumen im Plus beendet. Der ATX stieg 0,60 Prozent auf 1.891,68 Einheiten. Nach einem ruhigen Geschäft mit geringen Umsätzen sprang der Leitindex zu Handelsschluss von einem moderaten Minus aus doch noch in die Gewinnzone.

Der ATX beschließt damit allerdings ein schwaches Handelsjahr; gegenüber Ultimo 2010 rutschte er in Summe um 34,87 Prozent ab.

2011 konnten lediglich zwei Werte des ATX prime einen Jahresgewinn verzeichnen: Schoeller-Bleckmann (SBO) und Strabag. Gegenüber ihrem Vorjahresschlusskurs legten SBO 1,39 Prozent zu, Strabag gewannen 7,44 Prozent. Einen Jahresverlust von jeweils mehr als 50 Prozent mussten Erste Group (minus 61,43 Prozent) und Raiffeisen (minus 50,26 Prozent) hinnehmen.

Neue Unternehmensnachrichten blieben in der heutigen Sitzung Mangelware. Abschläge gab es in Erste Group (minus 0,22 Prozent auf 13,59 Euro) und Raiffeisen (minus 1,42 Prozent auf 20,07 Euro) zu verzeichnen.