Semmel statt Bun

Skurril: SPAR verkauft jetzt "Austro-Burger"

Es gibt kulinarische Ideen, bei denen man kurz innehält, die Augenbraue hebt – und dann doch neugierig wird. Der neue „Austro-Burger“ von SPAR gehört genau in diese Kategorie.

Wie geht ein Burger auf österreichisch? Die Antwort ist erstaunlich simpel und lässt sich offenbar ganz ohne großen Umweg kreieren. Der neue Austro-Burger von SPAR kommt ohne Chichi aus. Statt Brioche und Smash-Patty gibt es eine Bio-Semmel von SPAR Natur*pur, ein Laibchen, ein knackiges Salatblatt und eine Sauce nach Wahl. Mehr braucht es hier auch nicht, um das Prinzip zu verstehen: unkompliziert, schnell und sättigend.

Skurril: SPAR verkauft jetzt
© SPAR

Wer sagt, dass ein guter Burger aus Amerika kommen muss?  

Zur Auswahl stehen drei Varianten:

  • Classic mit faschiertem Schweinefleisch – saftig und würzig
  • Geflügel aus Pute und Huhn – etwas milder, fein im Biss, überraschend leicht
  • Veggie – 100 % pflanzlich, mit ordentlich Würze und Biss, die fleischlose Antwort im Trio

Kulinarisch bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen moderner Feinkost-Interpretation und ehrlicher Jausenstation.

Eigentlich eine Schnitzelsemmel – nur smarter gelabelt

Man könnte auch sagen: Der Austro-Burger ist die globalisierte Version der guten alten Schnitzelsemmel. Nur eben ohne Schnitzel, dafür mit Laibchen. Mit Salat statt Gurkerl. Und mit einem Branding, das ihn in die große weite Burgerwelt übersetzt.

Skurril ist der neue Burger schon ein bisschen – aber nicht unsympathisch. Denn das Produkt nimmt sich selbst nicht zu ernst, obwohl es sehr genau weiß, was es sein will: ein schneller, günstiger Snack mit österreichischem Twist.

Das Preisargument: schwer zu ignorieren

Besonders im Alltag spielt der Austro-Burger seine Stärke aus – und zwar beim Preis.

  • Austro-Burger solo: € 2,99 (statt € 3,49)
  • Burger + Getränk (0,5 l Coca-Cola, Fanta, Sprite oder Mezzo Mix): € 3,99

Sauce macht die Semmel

So simpel der Aufbau, so entscheidend ist die Sauce. Zur Wahl stehen Klassiker wie Ketchup und Senf, ergänzt durch Mayonnaise für alle, die es cremiger mögen. Es ist genau diese Freiheit, die den Austro-Burger flexibler macht als man ihm auf den ersten Blick zutraut.

Und wieso heißt er jetzt Burger?

Die ehrliche Antwort: Weil es besser klingt. „Austro-Burger“ transportiert das Produkt sofort in eine Welt, in der man es spontan essen, fotografieren und mitnehmen kann. Es klingt moderner als „Semmeln mit Laibchen“, internationaler als „Schnitzelsemmel ohne Schnitzel“ und passt damit perfekt in die heutige Snack-Sprache.

Oder anders gesagt: Niemand würde sich über einen „Laibchen-Toast in Bio-Semmel“ auf Instagram freuen.

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