Heuschnupfen

Vorsicht! Diese Alltagsfehler machen Ihre Pollenallergie NOCH schlimmer

Heuschnupfen-Saison: Machen Sie auch diese Fehler? Viele Allergiker:innen verschlimmern ihre Symptome durch unbewusste Fallen im Alltag. Warum das Schlafzimmer zur Pollen-Falle wird und welche 8 Sünden Sie jetzt vermeiden sollten, um endlich wieder befreit durchzuatmen. 

Der Frühling ist da, doch für Allergiker:innen beginnt damit die Leidenszeit. Tränende Augen, eine laufende Nase und ständiges Niesen gehören zum Alltag. Doch wussten Sie, dass Sie die Symptome oft selbst verschlimmern? Wer diese acht fatalen Fehler im Alltag macht, gibt den Pollen freie Bahn.  

Vorsicht! Diese Alltagsfehler machen Ihre Pollenallergie NOCH schlimmer
© Getty Images

1. Das Schlafzimmer als Pollen-Falle

Viele ziehen sich nach der Arbeit direkt im Schlafzimmer aus. Ein schwerer Fehler! Die Straßenkleidung ist vollgesogen mit Pollen, die beim Ausziehen direkt auf das Kopfkissen und die Bettwäsche gewirbelt werden. Tipp: Wechseln Sie Ihre Kleidung konsequent außerhalb des Schlafbereichs. 

2. Haarewaschen vergessen

Ihre Haare wirken wie ein Magnet für Pollen. Wer sich vor dem Schlafengehen nicht die Haare wäscht, nimmt die unsichtbare Last mit ins Bett. Die Folge: Sie atmen die Allergene die ganze Nacht über direkt ein. Ein kurzes Abduschen der Haare am Abend wirkt oft Wunder. 

3. Die Wäsche-Falle im Freien

Es ist verlockend, die frische Wäsche bei Sonnenschein im Garten oder auf dem Balkon zu trocknen. Doch während die Laken im Wind wehen, fangen sie Millionen von Pollen ein. In der Hochsaison gehört die Wäsche deshalb unbedingt nach drinnen in den Trockner oder auf den Wäscheständer. 

4. Falsches Lüften zur falschen Zeit

Stoßlüften ist gesund, aber nur zum richtigen Zeitpunkt. Wer die Fenster den ganzen Tag offen lässt, lädt die Allergie förmlich ein.

  • Auf dem Land: Hier ist die Pollenkonzentration morgens am höchsten.
  • In der Stadt: Hier fliegen die meisten Pollen in den Abendstunden.

Passen Sie Ihre Lüftungszeiten unbedingt an Ihren Wohnort an! 

5. Staubwischen statt Feuchtwischen

Trockenes Staubsaugen oder Staubwischen ist für Allergiker oft kontraproduktiv, da die Pollen dabei lediglich aufgewirbelt und im Raum verteilt werden. Greifen Sie lieber zum feuchten Tuch! Nur so werden die Allergene effektiv gebunden und aus der Wohnung entfernt. 

6. Histamin-Bomben auf dem Speiseplan

Wussten Sie, dass Ihre Ernährung den Heuschnupfen befeuert? Bestimmte Lebensmittel enthalten viel Histamin - jenen Stoff, den der Körper bei einer Allergie ohnehin massenhaft ausschüttet.

  • Vorsicht bei: Gereiftem Käse, Rotwein und Tomaten. Diese können die allergische Reaktion unnötig verstärken und die Symptome verschlimmern. 

7. Sport-Ehrgeiz trotz Pollenflug

Wer bei extremem Pollenflug intensiven Outdoor-Sport treibt, tut seinem Körper keinen Gefallen. Durch die tiefere und schnellere Atmung gelangen deutlich mehr Pollen in die Atemwege. Das reizt die Schleimhäute massiv. Verlegen Sie das Workout an schlimmen Tagen lieber nach drinnen oder in die frühen Morgenstunden (in der Stadt). 

8. Medikamente viel zu spät einnehmen

Viele warten mit dem Antihistaminikum, bis die Nase bereits "explodiert" und die Augen knallrot sind. Doch Medikamente wirken am besten, wenn sie präventiv und regelmäßig eingenommen werden. Wer zu lange wartet, läuft dem Symptom-Berg nur noch hinterher.

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