Dschungel-Fans boykottieren im Vorfeld bereits die Show, weil Gil Ofarim als Kandidat dabei ist. Doch wird er überhaupt teilnehmen können?
Gil Ofarim (43) soll am 23. Januar ins Dschungelcamp einziehen – doch nur wenige Tage nach der offiziellen Bekanntgabe der neuen Kandidaten mehren sich Zweifel, ob sein Auftritt wie geplant stattfinden kann. Der Sänger, der gemeinsam mit Promis wie Samira Yavuz (32), Eva Benetatou (33), Patrick Romer (30) und Stephen Dürr (51) bald im australischen Busch leben soll, sieht sich offenbar nicht nur dem Unmut zahlreicher Fans ausgesetzt, sondern muss auch die strengen Einreisebestimmungen Australiens beachten.
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Hintergrund ist Gils Gerichtsverfahren von 2023: Damals musste er sich vor dem Landgericht Leipzig wegen Verleumdung und Betrugs verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, falsche antisemitische Vorwürfe gegen einen Hotelmitarbeiter erhoben zu haben. Das Verfahren wurde schließlich gegen eine Zahlungsauflage eingestellt. Genau dies könnte nun bei der australischen Einreise Probleme bereiten.
Auf der Webseite des australischen Innenministeriums heißt es unmissverständlich: „Wir können Ihnen die Einreise nach Australien verweigern, wenn Sie in Australien oder im Ausland strafrechtlich verurteilt wurden oder Anklagen gegen Sie vorliegen.“ Besonders kritisch werde es bei „schweren Straftaten“, doch letztlich entscheide die Behörde im „Einzelfall“.
RTL verteidigt Gil
Zusätzlich sorgt Gils Teilnahme bei manchen Fans ohnehin für Kritik. RTL hält jedoch an seinem Kandidaten fest. Ein Social-Media-Vertreter des Senders erklärte auf Instagram: „Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar.“