Polit-Streit um Dschungel-Larissa

Staatsaffäre um Kärntnerin

Polit-Streit um Dschungel-Larissa

Larissa regt Kärnten auf. Politiken sorgen sich um das Image von Klagenfurt.

Die RTL-Dschungelmoderatoren Sonia Zietlow und Daniel Hartwich nennen Larissa die „Ösi-Zicke aus Klagenfurt“. "Frechheit", empfindet Ex-BZÖ-Politiker Stefan Petzner. „Sie ist keine Klagenfurterin, kommt vom Klopeiner See“, empört er sich.

Bürgermeister will RTL (noch) nicht klagen
Petzner riet dem Klagenfurter FPÖ-Bürgermeister Christian Scheider sogar zur Klage gegen RTL. Scheider versucht es (noch) mit Freundlichkeit: „Damit das Moderatorenduo der Sendung einen Eindruck von unserer schönen Landeshauptstadt bekommt“, lässt er ÖSTERREICH ausrichten, „laden wir Frau Zietlow und Herrn Hartwich ein, Klagenfurt zu besuchen und die Vorzüge der Stadt und des Wörthersees selbst kennenzulernen.“ Die Ein­ladung steht somit.

Angriffiger Zusatz: „Wenn man schon in der Sendung so oft von Klagenfurt und dem Wörthersee spricht“, meint Scheider, „sollte man auch das richtige Bild dazu haben.“ Er selbst schaue die Dschungel-Sendung nicht, sagt er. Auch sollte sich längst bis Australien durchgesprochen haben, „dass Frau Marolt keine Klagenfurterin ist, sondern aus St. Kanzian am Klopeiner Ssee stammt“.

RTL und Larissa zeigen sich ungerührt von dem medialen Wirbel und setzen weiter auf „Klagenfurt“.

(wek)