Taylor findet die letzte Ruhe

Schlichtes Grab

Taylor findet die letzte Ruhe

Die Welt trauert um Elizabeth Taylor. Sie wurde bei Michael Jackson beigesetzt.

Es ist eine einfache Granitsteintafel an einer Gruft auf dem Promifriedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale/L.A., weniger als einen Meter breit. Eine Urne aus Bronze ist an der Platte angebracht. Darin hat die Asche der Mittwoch früh verstorbenen Hollywood-Ikone Elizabeth Taylor (†79) ihre letzte Ruhe gefunden. Auf Schildern an den Gruftsteinen daneben steht eingraviert: Francis Taylor und Sara Taylor – ihre Eltern.

In Jacksons Nähe
Die Filmgöttin wird damit in der Nähe eines ganz engen Freundes und einer weiteren Legende bestattet: auch Michael Jackson ruht hier.

Diashow: Elizabeth Taylor: Ihr Leben in Bildern

Elizabeth Taylor: Ihr Leben in Bildern

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    Doch die Welle der Trauer schwappt bereits über die Filmmetropole: In der Schwulenkneipe The Abbey wurde gar ein Schrein für die tote Diva eingerichtet, Fans legten an ihrem Stern am Hollywood Boulevard spontan Blumen nieder. Twitter und Facebook glühten vor Kondolenzbotschaften. „Es ist das Ende einer Ära“, beurteilte Barbra Streisand den Tod der dreifachen Oscar-Gewinnerin. Taylor litt am Ende unter „großen Schmerzen“, enthüllte Ex-Rivalin Debbie Reynolds, die vor zwei Wochen noch mit ihr telefonierte. Es sei nicht leicht, so Taylor, aber sie wolle durchhalten.

    Zsa Zsa: „Die Nächste.“
    Und Diva Zsa Zsa Gabor trauert: „Eben noch Jane Russell, jetzt die Taylor – die Nächste bin ich.“

    Eine eklige Störaktion des Begräbnisses kündigte die schwulenfeindliche Hasssekte Westboro Baptist Church an: Die Frömmler protestieren gegen Taylors Hilfe für AIDS-Kranke und ihren Kampf für Homorechte.

    H. Bauernebel