Zuckerberg & Chan

Facebook-Status: "In einer Beziehung"

Zuckerberg ist seit acht Jahren mit seiner Priscilla liiert: 
Bald Traumhochzeit?

Mister Facebook Mark Zuckerberg wird gern der saloppe Umgang mit der Privatsphäre der über 500 Millionen Mitglieder seines Netzwerks vorgeworfen. Persönlich hält es der 27-Jährige da freilich anders. Denn der Jungmilliardär, der 17, 5 Milliarden Dollar schwer sein soll, gewährt nur sehr sporadisch Einblicke in sein Privatleben. Sprich: Seine Beziehung mit der Studentin Priscilla Chan, die chinesischer Abstammung ist, ist tabu. Fest steht laut Facebook-Status nur: Beide sind in einer Beziehung. Miteinander.

Verlobungsgerüchte
Dabei umschwimmen die beiden süße Gerüchte: Sind Mark und Priscilla verlobt? Und steht bald eine Hochzeit an? Die Gerüchteküche befeuerte ausgerechnet Microsoft-Gründer Bill Gates, dem rausrutschte, dass Chan „Zucks“ Verlobte sei. Später sprach Gates freilich von einem Missverständnis. Wie auch immer. Das Interesse an einer möglichen Traumhochzeit des Tech-Gurus ist so gewaltig, dass schon Zuckerbergs Rolle als Trauzeuge seines Freundes – Facebook-Designer Aaron Sittig – Spekulationen über eigene Heiratspläne auslöste. Jedenfalls fragen jetzt alle Facebook-Fans: Wer ist diese Priscilla Chan, die dem Nerd den Kopf verdreht?

Nun, Chan wuchs in Braintree auf, einem Vorort von Boston. An der Eliteuni Harvard studierte sie gerade Biologie, als sie 2003 auf einer Party auf den schüchternen Lockenkopf stieß – beim Anstellen am Klo. Zuckerberg begann den Small Talk, indem er das Halten eines Bierbechers mit dem Code der Programmiersprache „C++“ beschrieb. Diese verkorkste Flirt-Technik hätte viele Studentinnen in die Flucht geschlagen. Doch Chan fand das süß, wie sie später zugab: „Er ist ein wenig sonderlich, doch ich spürte, da ist etwas ...“

Süßes Dankeschön
Wie recht sie doch hatte! Denn schon ein Jahr später sollte Zuckerberg eine Website namens Facebook starten. Weil seine Social-Networking-Firma rasant wuchs, bot Mark Priscilla 2005 einen Job an. Und zwar so: „Hey Priscilla, willst du einen Job bei Facebook?“, rief er ihr im Vorbeigehen zu. „Das wäre toll“, lachte sie. Als Dankeschön schenkte sie ihm einen Twizzler, eine klebrige Süßigkeit in Stangenform.

Doch so viel Nähe war nicht immer normal: Mark zog zwecks Aufbau seines Facebook-Imperiums ins Silicon Valley. Und Chan blieb daheim. Eine Fernbeziehung also, von Anfang an. Erst 2007, nach ihrem Harvard-Abschluss, zieht sie nach und beginnt ein weiteres Studium an der University of California in San Francisco. Zumindest Fotos suggerieren eine innige Beziehung: Für eine Homestory küsste Priscilla Mark zärtlich auf den Mund. Und auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte sie private Schnappschüsse aus dem Alltag mit Mr. Facebook: Priscilla & Mark in einem Bootshafen – sie himmelt ihn an (415 „Like“). Und Priscilla & Mark auf einem Ball – sie strahlt (198 „Like“).

Liebesregeln
Trotz aller Innigkeit stellte sie zunächst ein paar strikte Regeln auf, die sicher stellen sollen, dass die Beziehung mit dem Workaholic, der oft erst nach 16 Stunden seinen Laptop zuklappt, funktioniert: Laut der Buchautorin Sarah Lacy hat Priscilla nämlich das Recht auf mindestens ein Date pro Woche und mindestens 100 Minuten „Alleinzeit“. Ohne Facebook, versteht sich. Und siehe da, es klappte: Das Paar unternahm plötzlich romantische Wochenend-Spaziergänge in San Francisco und wurde beim Rudern sowie beim Boccia-Spielen gesichtet. Urlaub haben die beiden, wie viele Amerikaner, freilich nur zwei Wochen im Jahr ...

Ja, es wurde schnell ernst zwischen Priscilla und Mark Zuckerberg , der trotz äußerst durchschnittlichen Aussehens längst ein Sexsymbol ist, ließ Chan sogar bei sich einziehen – ein großer Schritt für einen Nerd. „Nun haben wir alles doppelt“, schrieb er auf Facebook: „Wenn ihr Teller und Gläser braucht, holt sie euch ab.“

Öffentliches Glück
Mittlerweile hat das Paar sogar seine anfängliche Schüchternheit abgelegt. Vor einiger Zeit luden Zuckerberg und Chan sogar einen Reporter in ihr bescheidenes Haus ein. Als der Journalist des New Yorker ankommt, trifft er Chan im Garten. Mit einem gelben Stift markiert sie gerade Textstellen in einem Buch. Typisch Studentin! Später will sie mal Kinderärztin werden, erzählt sie. Dann kommt Mark heim und massiert Priscilla die Schultern. Sie drückt seine Hand, lächelt. Die Funken sprühen, offensichtlich.

Heute ist das bescheidene Heim gegen eine Sieben-Millionen-Dollar-Villa in Palo Alto eingetauscht. Mark und Priscilla logieren hier auf 464 Quadratmetern Wohnfläche, haben einen Salzwasserpool und gleich fünf Schlafräume. Alles nach dem Geschmack der künftigen Mrs. Zuckerberg eingerichtet, die großen Einfluss auf seine Geschäfte hat. Als ihm Yahoo 2006 eine Milliarde Dollar für Facebook anbot, lehnte er ab, weil sie es so wollte: „Wir wollten uns selbst treu bleiben ...“ Stattdessen soll ihn Priscilla motiviert haben, über 100 Millionen Dollar zu spenden – an öffentliche Schulen in New Jersey. Bis auf seine Millionen ist Priscilla Chan aber eine normale junge Frau, wie ihr letzter Facebook-Eintrag beweist. Denn da steht zu lesen: „Priscilla likes Lady Gaga“.

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