Aufschrei

Wood will Oralsex-Szene im neuen Film

Wood
© madsonline.tumblr.com
Empörung über Auflage der Filmzensur bei "The Necessary Death of Charlie Countryman".
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Die US-amerikanische Schauspielern Evan Rachel Wood (26, "The Ides of March - Tage des Verrats") schimpft auf Twitter über die Zensur einer Sexszene in ihrem neuen Film "The Necessary Death of Charlie Countryman". Es sei an der Zeit, "erwachsen zu werden" und "auf den Tisch zu hauen", machte Wood bei dem Kurznachrichtendienst ihrem Ärger Luft.

Orsalsex-Szene als Auslöser

Grund für ihre Schimpftirade ist die Auflage der Filmbehörde MPAA, eine Oralsex-Szene, in der ein Mann eine Frau befriedigt, herauszuschneiden. Hollywoods Sittenhüter hätten dem Film sonst den strikten NC-17-Stempel aufgedrückt, niemand unter 18 Jahren wäre im Kino erlaubt gewesen.

Doppelmoral angeprangert
In zahlreichen Tweets klagt Wood über eine Doppelmoral der Zensoren. "Das ist das Symptom einer Gesellschaft, die Frauen beschämen und sie schlecht machen will, wenn sie Freude am Sex haben, besonders wenn der Mann nicht auf seine Kosten kommt", empört sich die Schauspielerin.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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