"Michael" das heißersehnte Biopic über Popstar Michael Jackson feierte in Berlin Weltpremiere , und Insider sowie eine Austropop-Durchstarterin mit dabei.
Am Freitag gab's neuen Hype um Michael Jackson in Berlin. Weltpremiere des Biopic "Michael"; bei dem Jacksons-Neffe Jaafar (29) den "King of Pop" verkörpert. Aufreger Die Szenen vor der Uber Eats Music Hall, einer Konzerthalle die Platz für 4.500 VIP-Gäste bietet, erinnerten an die Glanzzeiten der 80er Jahre: Viele Fans trugen ikonische Outfits wie einen Glitzerhandschuh, den typischen Hut oder weiße Socken.
- Zensur für 15 Millionen Dollar - Neuer Wirbel um Jackson-Film
- „Michael“: 1. Trailer startet Countdown zum Kinohype um Jackson
- 1. Blick auf den neuen Michael-Jackson-Film
Auch Michael Jacksons Brüder Jermaine, Jackie und Marlon sowie seine Söhne Prince und Bigi erschienen zur Premiere. Dazu war neben Jackson-Kenner Alex Gernandt, der für "Bravo" den "King Of Pop" ja unzählige Mal traf, oder Musicalstar Prince Damien (35) auch Austropop-Durchstarterin Christina Kosik am Red Carpet dabei: "Der Cast ist so sympatisch"
Alex Gernandt mit Jafaar Jackson (o.)
Christina Kosik bei der Jackson-Premiere in Berlin
"Michael" kommt am 22. April (Mittwoch) in die Kinos. Der Film von Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") erzählt laut Ankündigung "die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus". Er zeichne seinen Weg nach von der "Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden", hieß es. Die Premiere sollte den Auftakt zu einem mehrtägigen Event und Fanveranstaltungen rund um die Verfilmung bilden.
"Einfach ganz normal"
Jaafar Jackson sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe die Beziehung zu seinem Onkel als sehr herzlich und liebenswert in Erinnerung, mit vielen lustigen Momenten. Eine seiner schönsten Erinnerungen habe er an das letzte Mal, als er ihn bei einem großen Familienessen gesehen habe.
"Ich erinnere mich noch, dass ich direkt neben ihm saß und er sang, und ich hörte ihm einfach zu", sagte der Schauspieler. Sein Onkel habe ihn gefragt, was er so mache und welche Filme er gemocht habe. "Es war also einfach ganz normal". Genau diese Einfachheit habe ihm so gut gefallen.
Jackson-Söhne Prince und Bigi (o.).
Produziert wurde "Michael" unter anderem von Graham King, der mit "Bohemian Rhapsody" bereits ein Oscar-prämiertes Musikporträt über Queen-Sänger Freddie Mercury verantwortete. Die Tochter von Michael Jackson, Paris Jackson, hat sich öffentlich von dem Projekt distanziert. Auf Instagram erklärte sie, bei dem Biopic nicht involviert zu sein, berichtete "Rolling Stone" im September 2025.
"King of Pop" und Missbrauchsvorwürfe
Den Titel "King of Pop" hatte sich der Sänger (1958-2009) einst selbst verliehen. Seine Moonwalk-Tanzschritte, Hits wie "Billie Jean", "Beat It" und "Thriller", aufsehenerregende Musikvideos und Bühnenspektakel stellten die Pop-Welt in den 80er-Jahren auf den Kopf. Jacksons exzentrischer Lebensstil und Missbrauchsvorwürfe kratzten später an seinem Image. Anschuldigungen eines Teenagers wegen sexueller Übergriffe führten 2005 zu einem "Jahrhundertprozess", der mit einem Freispruch für Jackson in allen Anklagepunkten endete.