Das Wirtshaus „Zum Bretschneider“ in Wien-Meidling belebt die klassische Beislkultur neu. Mit authentischer Einrichtung und traditioneller Küche begeistert es Liebhaber echter Wiener Wirtshausküche.
Mit viel Gefühl für Tradition und einem klaren kulinarischen Konzept ist in Wien-Meidling ein Stück echte Wirtshauskultur wieder zum Leben erwacht. Aus dem ehemaligen Gasthaus Stafler wurde das „Zum Bretschneider“ – die Adresse für Liebhaber klassischer österreichischer Küche.
Saftiges Cordon bleu, gefüllt mit würzigem Gruyère.
Herzhaft, ehrlich und erfrischend anders
Unerwartet. Die Handschrift der neuen Gastgeber Jürgen Sattler und Klaus Silberbauer ist klar erkennbar: Sie setzen auf Authentizität statt Inszenierung. Die original erhaltene Einrichtung – dunkles Holz, klassische Schank, charmante Patina – erzählt von den 1950er Jahren und schafft den perfekten Rahmen für eine Küche, die sich ganz dem Wiener Wirtshaus verschreibt.
Teilen: Bretschneider Brettl mit allerlei „Schweinerei“.
Besonders auffällig ist die Integration von Innereien wie das Andauer Beuschl, das nach einem Familienrezept mit Herz und Zunge vom Schwein zubereitet wird in sämiger Einbrenn oder das Kalbszungensulz mit Käferbohnen und Kernöl. Auf der Abendkarte findet sich das Bretschneider Brettl – ein Mix aus Zunge, Blunze, Schweinsbraten, Salami, Leberstreichwurst und dazu knusprig frisches Brot. Dazu gesellen sich abends Wirtshaus-Klassiker wie das Cordon Bleu mit Beinschinken und Gruyère oder das Alt Wiener Backfleisch klassisch vom Siedefleisch. Auch beim süßen Finale bleibt man der Linie treu mit Somlauer Nockerl, Mohnnudeln und Powidltascherl.
Zum Bretschneider Ehrenfelsgasse 4, 1120 Wien
verfasst von Irene Stelzmüller