Voller Erfolg

Rekord für Wiener Kinderfilmfestival

"Grüße von Mike!"
© Shooting Star
Der niederländische Film "Grüße von Mike!" gewann den Kinderfilm-Preis.
OE24 auf Google bevorzugen

Die 25. Ausgabe des Wiener Kinderfilmfestivals ist am Wochenende mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Knapp 7.500 "kleine und größere Cineasten" (20 Prozent mehr als 2012) wurden in den Kinos begrüßt, teilte das Festival mit. Der Hauptpreis der Kinderjury ging an den niederländischen Film "Grüße von Mike!" (Bild oben) von Maria Peters, der UNICEF-Preis an den deutschen Film "Kopfüber" von Bernd Sahling.

Zwei Veranstalttungsreihen
Während das ganz junge Publikum sich in Wien unterhalten ließ, lockte das Jugend-Medien-Festival YOUKI parallel die etwas älteren Filmbegeisterten nach Wels. Mehr als 110 internationale und großteils jugendliche Filmschaffende nutzten die Plattform zum Austausch, nicht zuletzt zum Festivalthema "Rausch". Die erwachsene Jury zeichnete in der Kategorie der 21- bis 26-Jährigen den israelischen Film "Auschwitz on My Mind" von Assaf Machnes aus, in der Kategorie der 15- bis 20-Jährigen die deutsche Doku "Graceland" von Christian Hödl und in der Kategorie der 10- bis 14-Jährigen den belgischen Animationsfilm "Plastic Bertrand".

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


1 / 72

"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

Hier gehts zu den aktuellen Kino-Filmtrailern.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden