Leinwand-Drama

Supermodel Vacth spielt 17-jährige Prostituierte

Jung und schön
© Weltkino Filmverleih
Top-Model  Marine Vacth gibt in Francois Ozons Film "Jung und schön" Hauptrollendebüt.
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"Das Porträt einer 17-Jährigen in vier Jahreszeiten und vier Liedern" nennt Francois Ozon seine neueste Regiearbeit. In teils befremdlicher Nüchternheit erzählt er mit "Jung und schön" ("Jeune et jolie") von Isabelle, die aus scheinbar unerfindlichem Grund beginnt, sich zu prostituieren. Als französische Lolita gibt Supermodel Marine Vacth ihr sinnliches Hauptrollen-Debüt. Ab 29. November im Kino.

Hier kommt der Trailer zum Film

Model beeindruckt
Für Marine Vacth, die bereits mit 15 Jahren als Model entdeckt wurde, hängt das gefühlte Ende der Jugend weniger von Arbeitsbeginn oder Erfahrungen, "sondern eher der unterschiedlichen Geschwindigkeit eines jeden" ab, wie sie der APA im Interview anlässlich ihres Viennale-Besuchs Ende Oktober erzählte. In Cannes war die heute 23-Jährige eine der Entdeckungen des Festivals. In "Jung und schön" erinnert sie an eine junge Catherine Deneuve ("Belle du jour") - und sitzt am Ende des Films mit Charlotte Rampling einer weiteren großen Kinodiva gegenüber.

(Von Angelika Prawda/APA)

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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