Staatsoper

Haus am Ring: Oper der Superstars

von
Elina Garanca, 
Anna Netrebko, 
Plácido Domingo
© Getty, EPA, APA
Trotz nicht allzu üppiger Gagen, kommen sie auch in der neuen Saison alle.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Künstlernamen seien ein „Who is Who der Opernwelt“, kommentierte Staatsoperndirektor Dominique Meyer den Spielplan der Saison 2012/13. Elina Garanca singt nach beendeter Babypause in gleich drei Opern: La clemenza di Tito, Werther und – endlich auch in Wien – Carmen. Anna Netrebko gastiert mit Eugen Onegin in Wien, Plácido Domingo singt Simon Boccanegra und dirigiert Roméo et Juliette, ­Jonas Kaufmann kommt als Parsifal, Agnes Baltsa mit Elektra, und Neil Shicoff kehrt mit Pique Dame und Tosca zurück.

Großeinsatz
Franz Welser-Möst, Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, ist der fleißigste Pultstar: Er wird Don Carlo, Ariadne auf Naxos, Tristan und Isolde, Wozzeck, Arabella, La Bohème, Don Carlo, Parsifal und den Ring dirigieren.

Die Highlights

  • LAUFENDE SPIELZEIT:
 Boris Godunov (20. 4.), Don ­Carlos (24. 4.), Clemenza di 
Tito (Garanca, 17. 5.), Roberto Devereux (26. 5.), Don Carlo (16. 6.), Nurejew-Gala (23. 6.).
  • PREMIEREN 2012/13:
 Alceste (12. 11 2012), Ariadne auf Naxos (Welser-Möst/Bechtolf; Schäfer; 19. 12 2012), Cenerentola (Bechtolf; 26. 1 2013), Pollicino (28. 4 2013), Tristan und Isolde ­(Welser-Möst; Stemme; 13. 6 2013).
  • WIEDERAUFNAHMEN & NEUEINSTUDIERUNGEN: Meistersinger (21.11 2012), Aida (14.3 2013) , Wozzeck (24.3 2013), Regimentstochter (28.4 2013); Capriccio (20.6. 2013)
  • REPERTOIRE: Carmen (Garanca; 20. 6.), Elektra (Baltsa), Eugen Onegin (Netrebko; 12. 4.), Parsifal (Kaufmann; 28. 4.), ­Pique Dame (Shicoff), Ring (12. 5.), Simon Boccanegra (Domingo; 7. 11.), Roméo et Juliette (Domingo; 21. 6.), Tosca (Shicoff), Werther (Garanca; 20. 4.).

Insgesamt 263 Opern-Vorstellungen
Insgesamt sind 236 Opernvorstellungen für die kommende Spielzeit am Haus geplant - fünf mehr als in der laufenden Saison. Inklusive Solistenkonzerten, Ballettaufführungen und Matineen zählt man in Summe 320 Vorstellungen. Dabei werden auch abseits der Premieren und Wiederaufnahmen zahlreiche der renommiertesten Künstler ihres Fachs erstmals in der Staatsoper zu hören sein. Hierzu zählen so klingende Namen wie Magdalena Kozena, Nino Machaidze, Vittorio Grigolo, James Rutherford oder Toby Spence. Auch am Dirigentenpult wird das Staatsopernorchester mit manch neuem Gesicht konfrontiert, darunter Christoph Eschenbach, Daniel Harding oder Cornelius Meister.

Info
Alle Informationen rund um den neuen Spielplan erhalten Sie auc unter www.wiener-staatsoper.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden