Wettlauf zum Südpol - Hermann Maier

Wettlauf zum Südpol

Maier & Co brechen zur Eis-Expedition auf

Akklimatisierung auf dem antarktischen Plateau dauert sieben Tage.

Erstes Antarktisabenteuer für Hermann Maier , Tom Walek und ihre Begleiter, Soldatin Sabrina Grillitsch und Schlittenhundeführer Alex Serdjukov beim Wettlauf zum Südpol (ab Anfang März 2011 in fünf Teilen in ORF 1): Bei eisigem Schneesturm und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h brachen das ORF-Team und die deutschen Herausforderer um Moderator Markus Lanz und Extremsportler Joey Kelly am 13.12. zu einer siebentägigen Akklimatisierungsexpedition von der russischen Forschungsstation Novo auf das antarktische Plateau in 3.000 Metern Seehöhe auf.

Die Teilnehmer müssen den mühsamen Anstieg angeseilt und auf Skiern zurücklegen, denn der Weg auf das Plateau ist mit Gletscherspalten übersät. Das ist auch für das Team in den Begleitfahrzeugen gefährlich, das Radargeräte vor den Spalten warnen soll.

Eissturm
Inzwischen gibt es auch schon den ersten Ausfall zu beklagen. Wegen der Schneestürme brach gestern die Verbindung zum Funktelefon von Maier und Co . – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt – ab.

Eine eisige Überraschung gab es bereits am Freitag, als die Teams nach einem sechsstündigen Flug in einer riesigen Illjuschin in der Antarktis landeten: Das Thermometer zeigte minus 13 Grad. Walek (er berichtet täglich kurz nach 7.30 Uhr im Ö3-Wecker) verglich die Landschaft um die drei Kilometer lange Landebahn mit einer Mondlandschaft.