Die Seebühne Mörbisch wartet auf: „Watzmann“, Gabalier, Volksmusik.
Die Seefestspiele Mörbisch stehen heuer im Zeichen von Johann Strauß’ Die Fledermaus. Doch ÖSTERREICH bringt jenseits der Operette drei Top-Events auf die Seebühne, die eines gemeinsam haben: Sie sind von der heimischen Folklore geprägt.
Watzmann
Der erste Höhepunkt: „Der Watzmann ruft“. Das rustikale Alpenmusical von Wolfgang Ambros, Manfred O. Tauchen und Joesi Prokopetz kam 1972 heraus und wurde zum Kultstück. Zum 30-Jahre-Jubiläum gibt’s eine Bühnenproduktion mit Wolfgang Ambros und der No. 1 vom Wienerwald. Joesi Prokopetz spielt Knecht und Vater, Christoph Fälbl Bua und Knecht sowie Klaus Eberhartinger die Gailtalerin. Termine: 31. 7. plus Zusatzvorstellung am 1. 8.
Sommer-Open-Air
Andreas Gabalier ist der Senkrechtstarter der heimischen Pop-Szene. Beim Sommer Open Air auf der Seebühne gastiert der Volks-Rock’n’Roller mit seiner Band. Zweite Star-Band am 8. 8.: Die Seer.
Volksmusik
Die 3 Giganten der Volksmusik lautet der Titel des Events am 4. 9.: Mit den Kastelruther Spatzen, dem Nockalm Quintett und den Amigos treten Topstars der Szene auf.
Pop in Mörbisch
Der Watzmann ruft
(31. Juli und 1. August)
Das Kultstück in einer Live-Fassung mit Wolfgang Ambros, Joesie Prokopetz, Christoph Fälbl und Klaus Eberhartinger. Wegen der großen Nachfrage wurde am 1. August eine
Zusatz-Vorstellung angesetzt.
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Sommer-Open-Air
(8. August)
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Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier kommt mit Band und mit prominenter Verstärkung: Auch Die Seer treten auf.
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Die 3 Giganten der Volksmusik (4. September)
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Die Kastelruther Spatzen, das Nockalm Quintett und Die Amigos spielen auf.
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Tickets: www.oeticket.com T: 01/96096
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET