Die Show ist noch lange nicht zu Ende, doch die ersten verlassen die Stadthalle bereits.
Die Voting-Phase des 70. Song Contests ist gerade im vollen Gange, da verlassen in der Stadthalle bereits die ersten Zusehenden die Veranstaltung.
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Nettes Medley
Mitten im sehr nett gestalteten Medley das ESC-Legenden wie Erika Vikman, Verka Serduchka, Ruslana, Max Mutzke, Kristian Kostov, Miriana Conte oder Alexander Rybak aus ewigen ESC-Klassikern rund um „All Kinds of Everything“, „Puppet on a String“, „Dschinghis Khan“, „Euphoria“, „Congratulations“, „Waterloo“ oder „Volare“ gestaltet haben. Als Highlight überraschten die finsteren Hardrocker von Lordi mit dem heiteren L’amour-Hatscher „Save Your Kisses for Me“.
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Endlich! Cosmós Show, bei der die Fans schon im Jury-Finale „Cosmó Cosmó“ und Österreich Sprechchöre anstimmten, fällt auf! Zu Beginn liegt er zwischen den Worten „Dance away your inner animal“ am Bühnenboden, dann gab’s die berühmte „Tanzschein“-Choreo und schließlich toben seine tierischen Freunde - Gorilla, Gazelle, Löwe und Nashorn - auf einem Klettergerüst herum. Da steppt in der Stadthalle der Bär! Der Sieg ist illusorisch, aber ein 0-Punkte-Desaster, so wie beim letzten ESC-Heimspiel 2015, muss es ja nun auch nicht wieder werden.
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24 Rumänien: Alexandra Căpitănescu liefert den Aufreger „Choke Me“ als Bondage-Show. Gefangen in Neonlichter-Fesseln und begleitet von Laser-Overkill. Dazu gibt’s eine weiß bekleidete Komparsin, ein Flammen-Inferno und laszives Rumtollen auf allen Vieren.
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23 Norwegen: Jonas Lovv, der seinen Rock-Hammer „Ya Ya Ya“ mit einer Drei-Mann-Band zwischen Lenny Kravitz und den White Stripes ansetzt, musste auf Anordnung der EBU seine Show entschärfen. Zu sexy hieß es. Laszive Bewegungen im Stile von Freddie Mercury, heiße Rock-Posen und Feuersalven gibt’s aber weiterhin.
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22 Italien: Sal Da Vinci setzt die Schmacht-Ballade „Per sempre si“ im Theatersetting an. Mit Kostümproben, Videotricks und viel Tanz. Dazu gibt's eine Braut, die ihr Brautkleid zur italienischen Fahne verwandelt. Ein heißer Kuss war auch dabei!
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21 Zypern: Antigoni stellt zum Sommerhit „Jalla“ einen riesigen Tisch mit Leuchtelementen in die Stadthalle. Dort lässt sie, begleitet von vier Tänzerinnen, leichtbekleidet die Hüften kreisen. Zum Finale trippelt sie den Steg entlang, bis zum großen Feuer-Inferno.
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20 Schweden: Felicia, die am Freitag mit einem Schwindelanfall zu kämpfen hatte, zündet den Electropop-Kracher „My System“ als energetische Rotlicht-Show. Mit viel Bühnennebel, ausgeklügelter Laser-Choreografie und einem coolen 3D-Video-Effekt. Da ist alles auf das TV-Publikum getrimmt. In der Halle wirkt die Show fast gar nicht.
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19 Litauen: Lion Ceccah inszeniert „Sólo quiero más“ als Theaterstück: Silberne Gesichtsschminke, ein überdimensionales schwarzes Cape, das ihm auch als Kulisse dient, und letztendlich in sich zusammenbricht, so wie ein Videogeist inklusive.
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18 Polen: Alicia lässt zu „Pray“ vier Tänzer auf einer Art Sprungschanze herumtoben. Dazu gibt es viel Gegenlicht und eine von der Sandmalerei inspirierte Video-Choreografie, die ein wenig an den Auftritt der bereits ausgeschiedenen Portugiesen erinnert.
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17 Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen, die großen Wett-Favoriten, inszenieren das Klassik-Pop-Crossover „Liekinheitin“ zwischen Beichtstuhl und Sesselberg. Auch mit umstrittener Live-Instrumentalisierung, beeindruckendem Sprint und viel Feuer. In Summe auf Perfektion getrimmt, aber ein bisschen gar statisch.
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Satoshi, der ja am Dienstag den 70. Song Contest eröffnen durfte, zündet zu „Viva Moldova!“ die große Party . Flippig, bunt und exzessiv. Coole Video-Show rund um eine Trickfilm-Puppe, viel Rauch, Feuersalven und einen beeindruckenden Kleider-Trick inklusive.
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15 Frankreich: Monroe zeigt sich zum Power-Chanson „Regarde!“ als Marie-Antoinette des Song Contests. Weißes Rokoko-Kleid, fünf Tänzerinnen, viel Bühnennebel und eine beeindruckende Stimme. Geht von Mal zu Mal mehr ins Ohr.
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14 England: Look Mum No Computer setzt sein Kultvideo zu „Eins, zwei, drei“ nahezu 1:1 beim ESC um. Büro-Setting, Menschen mit Monitorköpfen und Herumtoben auf Schreibtischen. Eine Avantgarde-Performance mit „Commodore 64“-Optik. Da geht die Party ab. Ein Feuerwerk, ja sowieso: Eins, zwei, drei, Stimmung!
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13 Kroatien: Die fünf mit Kutten bekleideten Damen von Lelek finden sich zum Schreigesang „Andromeda“ im Hexenzirkel ein. Düstere Nebelschwaden, mystisches Gesichtsmake-up und religiöse Symbolik inklusive.
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12 Bulgarien: Dara inszeniert den eindringlichen Dancefloor-Ohrwurm „Bangaranga“ als Sessel-Kreis in einem rotierenden Haus. Von MTV inspirierte Choreografie und exzessive Licht-Show inklusive. Das Publikum in der Stadthalle sieht dabei meist nur die Häuser-Fassade.
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11 Tschechien: Tanz im Spiegel-Kabinett: Daniel Žižka setzt bei „Crossroads“ nur auf spektakuläre TV-Bilder. In der Halle verdecken vier Boxen den Fans völlig die Sicht. Erst mit dem letzten Refrain öffnen sich die Spiegel – für große Lichtspiele.
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10 Malta: Wieder mal ein Bühnen-Aufbau. Diesmal gibt’s für „Bella“ ein Karussell. Aida singt relativ unbeweglich, während sich rund um sie die Farben ändern. Nachdem ihm Bella als Vision erscheint, umtanzt er das Karussell.
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9 Serbien: Zum Finale zündet die finstere Heavy Metal-Lavina, unterstützt von Blitz und Donner, das Höllenfeuer „Kraj meme“. Cool: Im TV wird dazu das Bild wie bei einem Erdbeben verwackelt. Das Nova Rock wäre dennoch passender als der ESC.
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8 Australien: Delta Goodrem liefert mit der Power-Ballade „Eclipse“ den Oscar-Moment des Song Contests. Entree in Glitzerrobe vor einer Neonmuschel, Klaviereinsatz im dichten Bühnennebel und Höhenflug auf einer Schwebebühne im Feuerwerk. Mehr Show geht nicht! Das könnte den allerersten Sieg für Australien bringen.
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7 Ukraine: Weißes Kleid, blaue Eis-Grafiken und etwas statische Verrenkungen. Damit will Leléka punkten und mit einer versteckten Botschaft. Zu „Ridnym“ lässt sie auch drei Schleier vom Hallendach fallen, während es am Videoscreen in Richtung Rot geht: Weiße Gardinen der Freiheit vor dem Blutvorhang?
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6. Griechenland: Wirbelwind Akylas setzt den Mitsing-Hit „Ferto“ als witziges Jump-and-Run-Videospiel an. Auch in einer Spiegelbox, auf einem Hausdach und mit waghalsiger Rollerfahrt über die Bühne. Das brachte schon im Semifinale den größten Applaus. Der Geheimfavorit!
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5. Albanien: Bei Essyla lässt die Windmaschine den Bühnenschleier im Schneesturm wehen: „Dancing on the Ice.“ Dazu gibt’s eisige Videosequenzen und vier Schneemänner.
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4. Israel: Der abseits der Bühne stets schwer bewachte Noam Bettan versteckt sich zur Ethno-Hymne „Michelle“ zunächst in einem überdimensionalen Diamant-Konstrukt und wirbelt dann mit fünf heißen Tänzerinnen über die Bühne. Die Quali-Runde und das Jury-Finale wurden von Störaktionen und Palästina-Fahnen begleitet.
Deutschland: Heiß, heißer, Sarah Engels! Die TV-Queen eröffnet „Fire“ im weißen Mantel, strippt dann zum knappen Gold-Body und legt auch einen inszenierten Bühnensturz hin. Dazu gibt’s vier leicht bekleidete Tänzerinnen, viel Bühnenfeuer und noch mehr Popo-Wackeln. Hot!
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Dänemark: Geheimfavorit Søren Torpegaard Lund hat bei „Før vi går hjem“ eine überdimensionale Glasbox dabei. Darin lassen fünf Tänzer lasziv das Becken kreisen. Kein Wunder also, dass er aufs Dach klettert und mitmachen will. Das gefällt den Fans!
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Swarovski und Ostrowski: Das Moderatoren-Team legt los!
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Swarovski und Ostrowski: Das Moderatoren-Team legt los!
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Swarovski und Ostrowski: Das Moderatoren-Team legt los!
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Die Eröffnung der Show
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Die Eröffnung der Show
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Die Eröffnung der Show
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Fans
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Michael Ludwig
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Bundespräsident Van der Bellen ist da!
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Martina Reuter und ihr Vladi
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Angelika und Wolfgang Rosam
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Michael Lameraner und Adi Weiss
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Schlange vor der Stadthalle.
Show zu lange?
Doch das war nicht für alle ein Anreiz, noch in der Stadthalle zu verweilen. Manche liefen schon von den Rängen runter, Richtung Ausgang. und das lange bevor der Sieges-Act verkündet wird. Ist die Show gar zu lang gewesen? Auch einige Politiker sind bereits nach Hause gegangen.