Der Appel Gründer hörte zu Hause ausschließlich Musik von Vinyl Platten.
Paradoxer könnte diese Enthüllung nicht mehr sein. Laut den Angaben von Rockstar Neil Young (Like A Hurrican) soll der Apple-Günder Steve Jobs das Hören von Musik von iPods gehasst haben. Er zog die gut alte Vinyl Platte den elektronischen Hightech-Geräten vor.
Vinyl Liebhaber
Das Rockurgestein und gleichzeitig auch Steve Jobs Freund gab nun Einblicke in das Leben des im Vorjahr verstorbenen Apple Gründers. Jobs galt als leidenschaftlicher Plattensammler. Bob Dylan, Beatles und Rolling Stones hießen seine großen Idole. Das geht aus der "Steve Jobs" Biographie von Walter Isaacson hervor. Wer nun aber glaubt, der iPod-Erfinder, hätte am liebsten seine Rocker auf seinen eigenen Geräten gehört, irrt gewaltig. Ganz im Gegenteil. Steve Jobs hasste den digitalen Sound, der durch das Abspielen von MP3-Formaten auf iPods entsteht.
Die gute alte Platte
Viel mehr schätzte das Computer Genie die akustische Qualität der guten alten Vinyl Schallplatte, denn durch sie entstand ein nicht nacharmbarer genialer Sound. Nun stellt sich die Frage, warum sich Steve Jobs zu Lebzeiten keine Gedanken über das Problem gemacht hat. Neil Young verriet der britischen Daily Mail, dass Jobs sehr wohl nach einer Lösung dieses Problems gesucht und auch eine Methode gefunden hätte, um dieses Manko zu bereinigen. Da aber das Speichervolumen unter der hohen Qualität massive gelitten hätte - ein Gerät würde dann nur 30 Alben speichern können - wurde die Idee kurzfristig wieder fallen gelassen. Langfristig, so Young weiter, hätte das Apple-Genie sicher gerne an dem Projekt weiter gearbeitet. Leider wird diese Innovation ohne das Apple-Genie stattfinden müssen, denn Jobs starb im vergangenen Oktober an Krebs.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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