Wettquoten

ESC 2026 in Wien mit Superstar Boy George – und DAS sind die Favoriten

In der am 16. Mai in Wien stattfindenden Jubiläumsausgabe des Eurovision Song Contest 2026 trifft der burgenländische Lokalmatador Cosmó auf eine illustre internationale Konkurrenz, die von finnischen Top-Favoriten bis hin zum sensationellen Antreten der Poplegende Boy George reicht. 

Wien putzt sich heraus: Nach dem triumphale Sieg von JJ im vergangenen Jahr in Basel kehrt der Eurovision Song Contest 2026 (12. bis 16. Mai) zurück in die Bundeshauptstadt. Die Stadthalle rüstet sich für das 70. Jubiläum, und während die Liste der 35 teilnehmenden Nationen nach einigen Absagen (u. a. Island und Spanien) nun beinah komplett steht, brodelt die Gerüchteküche in den Wettbüros gewaltig.

Die Favoriten: Nordisches Feuer gegen französischen Glanz

Geht man nach den aktuellen Quoten der Buchmacher, zeichnet sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im Mai ab. Aktuell führen zwei Nationen das Feld an:

Finnland (Linda Lampenius & Pete Parkkonen): Mit ihrem Titel „Liekinheitin“ (Flammenwerfer) gelten sie als die absoluten Top-Favoriten. Die Wettbörsen räumen dem Duo derzeit eine Gewinnchance von rund 26 % ein. Es scheint, als setze Finnland erneut auf eine kraftvolle, unverwechselbare Performance, die sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys verfängt.

Finnland als Favorit: Linda Lampenius & Pete Parkkonen. 

Finnland als Favorit: Linda Lampenius & Pete Parkkonen. 

© Getty Images

Frankreich & Dänemark: Monroe mit "Regarde" auf Platz zwei (11 %) und Dänemark auf Platz drei (10 %)

Australien (Delta Goodrem): Die Nominierung des Superstars Delta Goodrem mit „Eclipse“ hat Down Under katapultartig auf Platz vier der Quoten schießen lassen. Ihr wird zugetraut, den gläsernen Mikrophonpokal erstmals auf die Südhalbkugel zu entführen.

Israel & Griechenland: Auch Israel (Noam Bettan) und Griechenland (Akylas) rangieren konstant in den Top 10 und werden als starke Anwärter auf den Sieg gehandelt.

Cosmó weit abgeschlagen

Für Österreich geht der 19-jährige Burgenländer Cosmó (bürgerlich Benjamin Gedeon) an den Start. Sein Song „Tanzschein“, eine eingängige Elektro-Nummer mit deutschen Texten, sorgt im Netz für reichlich Diskussionsstoff.

ESC 2026 in Wien mit Superstar Boy George – und DAS sind die Favoriten
© zeidler

Im internationalen Vergleich und den aktuellen Fan-Rankings (wie dem ESC-Barometer) positioniert sich Cosmó derzeit weit hinten, etwa auf Platz 32 (mit einer Wettquote von unter 1 %). In den Wettquoten wird Österreich derzeit kein gutes Ranking zugetraut. Trotz einer gewissen „Polarisierung“ im Internet, die dem jungen Künstler kurz nach seinem Sieg beim Vorentscheid „Vienna Calling“ entgegenschlug, wächst die Vorfreude auf die Heim-Show in der Stadthalle stetig.

Boy George und Senhit

Boy George und Senhit

© Hersteller

Boy George als großes Highlight

Es ist die Nachricht, die das Fan-Lager weltweit elektrisiert: Die britische Pop-Ikone Boy George wird beim ESC 2026 in der Wiener Stadthalle antreten. Der Kult-Star startet jedoch nicht für das Vereinigte Königreich, sondern vertritt den Zwergstaat San Marino. Gemeinsam mit der ESC-Veteranin Senhit gewann er jüngst den nationalen Vorentscheid mit dem passend betitelten Song „Superstar“. Er rangiert momentan auf Platz 25. Ob er tatsächlich live auf der Bühne stehen wird, bleibt jedoch spannend, da er schon beim Vorentscheid nur auf der Videowall zu sehen war. 

 


 

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Felicia tritt in Wien für Schweden an. 

Felicia tritt in Wien für Schweden an. 

© Getty Images

Auch Schweden hat am Wochenende seinen Song bekannt gegeben: Mit Elektro-Beats und Lasershow hat sich Felicia in die Herzen der Schweden gesungen: Die Skandinavier nehmen mit dem energiegeladenen Track "My System" am Eurovision Song Contest in Wien teil. Die Künstlerin Felicia setzte sich im Finale des schwedischen Vorentscheids gegen elf andere Acts durch. Die 25-Jährige hatte schon im Vorfeld der Abstimmung bei Wettanbietern als haushohe Favoritin gegolten. Zurzeit rangiert sie auf Platz sechs. 

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Besonderheiten des Jahrgangs 2026

Auffallend in diesem Jahr ist die Rückkehr einiger Länder wie Bulgarien und Rumänien, während andere Nationen dem Wettbewerb fernbleiben. Die musikalische Bandbreite reicht von Sarah Engels, die für Deutschland mit „Fire“ antritt, bis hin zu den estnischen Veteraninnen von Vanilla Ninja.

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