Michael: "Meine Rettung in Wien"

Star ist dankbar

Michael: "Meine Rettung in Wien"

George Michael unter Tränen : "Die Lage war ernst, ich lag im Koma".

Er stand da, hielt sich die Hand an den Hals, die Stimme dünn, zittrig, er weinte. „Es stand an der Kippe. Ich bin sehr glücklich, am Leben zu sein“, sagt George Michael und lobt Wiens Ärzte überschwänglich: „Das AKH war der beste Platz auf der Welt, wo sie mich hinbringen konnten“.

Freitag Nachmittag, im Garten seiner Villa in London: Der Superstar spricht über seine schwere Lungenentzündung und den „schlimmsten Monat in seinem Leben“. Der 48-Jährige atmet schwer, wirkt abgemagert, trägt einen dicken Schal um den Hals und ringt mit den Tränen. „Jemand hat wohl geglaubt, dass ich hier noch etwas zu erledigen habe“, sagt der Sänger („Last Christmas“) selig.“

Diashow: George Michael: Erster Autritt nach Krankheit

George Michael: Erster Autritt nach Krankheit

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    Er lag im Koma
    Tatsächlich war es sehr, sehr ernst: Der Popstar lag wochenlang im AKH im Tiefschlaf, Ärzte mussten einen Luftröhrenschnitt setzen, damit er überhaupt atmen konnte. Ob er noch jemals wieder „Last Christmas“ singen kann – man weiß es nicht. Sein Leben stand auf der Kippe. „Es war sehr riskant“, sagt Michael. Vor 14 Tagen erlangte er wieder das Bewusstsein – an seinem Bett wachten seine Familie und Lover Fadi Fawaz.

    Konzert für Wiener Ärzte
    Dass ihm das Team rund um Professor Christoph Zielinski im Wiener AKH das Leben gerettet hat, weiß er. George Michael will ihnen auf besondere Art danken: „Ich will ein Konzert spielen für die Ärzte in Österreich, die mein Leben gerettet haben. Sie haben drei Wochen damit verbracht, mich am Leben zu erhalten“, sagt er über die AKH-Ärzte.

    Er twittert wieder
    Der 48-Jährige will „für jede Person, die ein Ticket (für das abgesagte Konzerte, Anm.) hatte, spielen.“ Er gab zu, gegenüber der Öffentlichkeit tief gestapelt zu haben: „Wir haben meine Erkrankung bewusst runtergespielt, weil wir die Fans nicht beunruhigen wollten. Es tut mir leid, dass ich sie nicht früher kontaktieren konnte – ich war dazu einfach nicht fähig.“

    Freitagabend meldete er sich dann noch auf Twitter zurück: „Euer liebster Homo ist zu Hause. Ich bin zurück und stolz (aber nicht zu laut). Frohe Weihnachten an alle! Das Leben ist großartig.“