Existenzängste

"Pure Verzweiflung“: La Hongs Freund bittet Fans nach Tokio-Horror um Spenden

Der Lebensgefährte des Designers sieht nach den Geschehnissen in Tokio keinen anderen Ausweg, als um Spenden zu bitten. 

Der Albtraum in Fernost nimmt für Fabian Buchmann einfach kein Ende. Nachdem der Lebensgefährte von Designer La Hong in Tokio mutmaßlich Opfer einer kriminellen Bande wurde, folgt nun das nächste finanzielle Fiasko: Die Täter plünderten sein Konto noch weit massiver als bisher angenommen.

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Eigentlich hoffte Buchmann auf ein Ende der Schreckensmeldungen, doch beim Blick auf seine Abrechnungen traf ihn der nächste Schlag. Die Täter hatten nicht nur vor Ort via K.o.-Tropfen-Abzocke abkassiert, sondern auch seine Kreditkartendaten nachhaltig missbraucht.

„Ich komme mir so schäbig vor“

Der finanzielle Schaden ist mittlerweile existenzbedrohend. „Sie haben auch noch meine Kreditkarte kompromittiert“, schildert Buchmann sichtlich gezeichnet. Erst Tage nach dem Vorfall bemerkte er, dass zusätzlich zu den bereits bekannten Abbuchungen weitere knapp 1.500 Euro von seinem Konto verschwunden sind.

Diese Schlafmittel fand Fabian Buchmann am nächsten Tag an Stelle seiner Geldbörse im Mantel.

Diese Schlafmittel fand Fabian Buchmann am nächsten Tag an Stelle seiner Geldbörse im Mantel.

© zVg

In seiner Not sieht der Wahl-Wiener nun keinen anderen Ausweg mehr, als die Öffentlichkeit um Unterstützung zu bitten. Auf der Plattform „GoFundMe“ hat er eine Spendenkampagne gestartet, um das gestohlene Geld irgendwie zurückzubekommen. Ein Schritt, der ihm alles andere als leicht fällt: „Es ist einfach pure Verzweiflung. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Deswegen habe ich einen Spendenaufruf gemacht. Ich komme mir so schäbig vor.“

Wenn auch Sie helfen wollen, können Sie das hier tun. 

Kampf um Gerechtigkeit und Existenz

Der emotionale Ausnahmezustand ist Buchmann deutlich anzumerken. Zu der körperlichen Gewalt – er wurde bekanntlich eine U-Bahn-Treppe hinuntergestoßen – und dem Gefühl der „Vergewaltigung“ durch die Verabreichung von Drogen kommt nun die Angst um die finanzielle Stabilität.

 


 

Während die japanischen Behörden zwar wegen Raubes und schwerer Körperverletzung ermitteln, ist das Geld im fernen Osten meist unwiederbringlich verloren. Für Buchmann geht es nun vor allem darum, die Scherben seines Lebens in der Heimat wieder zusammenzusetzen. Ob die Täter in den verwinkelten Gassen von Shinjuku jemals gefasst werden, bleibt ungewiss – sein Fokus liegt nun auf dem nackten Überleben nach dem Horror-Trip.

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