Schock in der Früh

Räumungskommando stürmt Heribert Kaspers Hotelzimmer

Stell dir vor, du wachst auf und Fremde räumen deine Wohnung leer. Genau das erlebte Mr. Ferrari in einem heimischen Hotel. Nach 16 Jahren im selben Zimmer stand plötzlich ein Räumungskommando im Vorzimmer – ein heftiger Weckruf mit glimpflichem Ausgang. 

Der Schreck saß tief, als Heribert Kasper am Donnerstag gegen 07:00 Uhr plötzlich durch fremde Stimmen geweckt wurde. Eigentlich steht der Auszug wegen eines Generalumbaus erst am Dienstag, 30. Juni, an, doch das Räumungskommando tauchte deutlich zu früh in der Maisonette-Wohnung auf.

Kopie von Heribert Kasper

Heribert Kasper 

© Conny de Beauclair

Während Kasper im oberen Teil seines Apartments noch im Halbschlaf lag, verschafften sich die Arbeiter mit einem Generalschlüssel Zugang. Da im Hotel bereits seit Tagen Umbauarbeiten laufen, ahnte Mr. Ferrari zunächst nichts Böses, bis die Stimmen im Vorzimmer immer lauter wurden. Beim Herunterlaufen der Treppe folgte dann die böse Überraschung: Die Männer hatten bereits damit begonnen, private Gegenstände für die Räumung zu erfassen.

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

© zVg

Polizei-Drohung zeigt Wirkung

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

© zVg

Nur durch lautes Schreien und die Androhung, die Polizei einzuschalten, konnten die ungebetenen Gäste gestoppt und aus der Wohnung gewiesen werden. Wie sich später herausstellte, lag ein Kommunikationsfehler vor. Das Team war schlichtweg nicht darüber informiert worden, dass das Zimmer nach 16 Jahren Standzeit immer noch bewohnt ist. Sie hatten lediglich den strikten Auftrag, das gesamte Gebäude für den anstehenden Umbau leerzuräumen.

Versöhnliches Ende mit Trinkgeld

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

Herbiert Kaspers Hotelzimmer

© zVg

Trotz des anfänglichen „Früh-Schocks“ klärte sich die Situation schnell auf. Die Arbeiter entschuldigten sich höflich für das Missgeschick. Am Ende konnten beide Seiten sogar über den Vorfall lachen, und der Bewohner zeigte sich mit einem Trinkgeld erkenntlich. Um weitere Zwischenfälle bis zum endgültigen Auszug Ende Juni zu verhindern, klebt nun vorsorglich ein Warnzettel an der Tür. Ein Glück, dass der Bewohner zu Hause war – sonst wäre die Wohnung wohl leer gewesen.

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