Martha Stewart ist 84 Jahre alt aber sieht aus, als hätte sie das Älterwerden einfach übersprungen. In einem aktuellen Podcast verrät die Koch- und Lifestyle-Queen ihr persönliches Anti-Aging-Geheimnis.
Faltenfrei, strahlende Haut, perfekt gestyltes blondes Haar – und das mit 84 Jahren: Martha Stewart sorgt regelmäßig für Staunen. Wenn die US-Lifestyle-Ikone auf roten Teppichen auftaucht oder neue Fotos auf Social Media postet, fragen sich viele ungläubig: Wie kann eine Frau in diesem Alter so jugendlich aussehen?
Während andere Promis auf Beauty-Eingriffe, Filter oder Verjüngungskuren setzen, verfolgt Martha Stewart einen anderen Ansatz. In einer neuen Folge des Podcasts "50 & Unfiltered" spricht sie offen darüber, dass sie dem Älterwerden nicht den Kampf ansagt – sondern es strategisch managt. Anti-Aging bedeutet für sie nicht, die Zeit zurückzudrehen, sondern das eigene Erscheinungsbild mit Disziplin, Pflege und innerer Haltung bestmöglich zu erhalten.
Ihr frisches Aussehen ist dabei kein Zufallsprodukt. Es ist das Ergebnis jahrelanger Routinen, klarer Regeln und einer Lebensphilosophie, die Körper, Geist und Selbstbild gleichermaßen einbezieht. Wir verraten, welche Prinzipien sie seit Jahrzehnten befolgt, um sich stark, schön und selbstbewusst zu fühlen.
Das sind Martha Stewarts 7 Anti-Aging-Regeln:
1. Altern ist eine Disziplin – kein Verfall
Für Martha Stewart ist gutes Altern kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Selbstfürsorge. Statt schneller Lösungen oder drastischer Eingriffe setzt sie auf tägliche Routinen, gesunde Gewohnheiten und langfristige Pflege. Ihr Ansatz: Wer sich gut um sich selbst kümmert, kann ein Leben lang gut aussehen – und sich auch so fühlen.
2. Nicht jünger aussehen wollen – sondern besser
Stewart macht einen wichtigen Unterschied: Es geht nicht darum, die Zeit zurückzudrehen, sondern das Beste aus dem Hier und Jetzt herauszuholen. Auch sie investiert Aufwand in ihr Aussehen – etwa regelmäßige Beauty-Behandlungen – aber immer mit dem Ziel, gepflegt und vital zu wirken, nicht künstlich verjüngt.
3. Beschäftigt bleiben – neugierig, kreativ, produktiv
Stillstand ist für Martha Stewart keine Option. Sie liebt es zu arbeiten, zu lernen, neue Orte zu entdecken. „Lerne jeden Tag etwas Neues“ ist eines ihrer Lebensmottos. Selbst wenn sie müde oder krank ist, bleibt sie aktiv – denn geistige und kreative Bewegung hält jung.
4. Sich weiterentwickeln – ohne sich neu zu erfinden
„Wenn du aufhörst, dich zu verändern, bist du fertig“, sagt Stewart. Dabei geht es ihr nicht um radikale Neuanfänge, sondern um stetige Weiterentwicklung – im Denken, im Tun, im Leben. Kleine Anpassungen statt kompletter Umbruch.
5. Tough sein – und mit sich selbst im Reinen
Martha Stewart beschreibt sich selbst als widerstandsfähig. Sensibilität sei schön, aber Durchhaltevermögen entscheidend. Glück bedeutet für sie nicht Dauer-Euphorie, sondern Selbstakzeptanz. Das spiegle sich auch im Äußeren.
6. Körperlich fit bleiben
Mit über 80 weiß Stewart genau, was wirklich zählt: Die körperliche Fähigkeit, das Leben aktiv zu genießen. Wandern, Reiten und Rafting sind für sie selbstverständlich – solange der Körper mitmacht. Bewegung ist für sie kein Fitness-Trend, sondern Lebensqualität.
7. Keine Angst vor dem Ende
Selbst beim Thema Tod bleibt Martha Stewart pragmatisch und unerschrocken. Klassische Beerdigungsrituale sprechen sie nicht an – sie wünscht sich eine naturnahe Rückkehr in den Kreislauf des Lebens. Für sie gehört auch diese Offenheit zu einem erfüllten Leben: ohne Tabus und Angst.
Fazit:
Martha Stewarts wahres Anti-Aging-Geheimnis liegt nicht in Cremes oder Behandlungen – sondern in Haltung, Konsequenz und Neugier. Wer gut lebt, fühlt sich gut. Und wer sich gut fühlt, strahlt das auch aus – ganz unabhängig vom Alter.