500.000 Facebook-Fans "liken" Katar 2022

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500.000 Facebook-Fans "liken" Katar 2022

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Die Initiative Katar 2022 will die WM erstmals in den Nahen Osten holen.

Katar 2022, die Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die FIFA-Fussballweltmeisterschaft zum ersten Mal in den Nahen Osten zu bringen, gab heute bekannt, dass ihre offizielle Facebook-Seite bereits mehr als 500.000 Fans hat - mit Abstand die meisten von allen Bewerberländern der Weltmeisterschaft 2018 oder 2022.

"Fußball-Deppen"
Am runden Leder machte Katar zuletzt allerdings eher mit sensationell vergebenen Chancen auf sich aufmerksam, als Stürmer Fahad Khalfan gegen Usbekistan das Kunststück fertig brachte, den Ball 30 Zentimeter vor der Torlinie an den Pfosten zu knallen.

Futuristische Stadien gegen Wüstenhitze
Entgegenhalten könnte man den WM-Bemühungen Katars auch, dass es in der Wüste zu heiß sein dürfte, um ein derartiges Großturnier abzuhalten. Deshalb sind futuristische Stadien mit solarbetriebenen Klimaanlagen geplant, die Kicker und Fans vor der Wüstenhitze von bis zu 50 Grad schützen sollen. Kostenpunkt: 4 Milliarden US-Dollar.

WM ohne Bier
Ein weiterer Minuspunkt: Die Wüsten-WM würde auch deshalb eine sehr trockene Angelegenheit darstellen, weil es in den Stadien wohl kein alkoholhaltiges Bier geben dürfte.

"Welle der Unterstützung"
In Bezug auf die Online-Unterstützung für Katar 2022 erklärte der CEO der Katar-2022-Bewerbung, Hassan Al Thawadi: "Im gesamten Nahen Osten sowie in entfernter gelegenen Ländern gibt es zur Zeit eine Welle der Unterstützung für unsere Bewerbung. Das belegen diese Zahlen ganz klar. Besonders beeindruckend ist die Unterstützung, die wir im Internet bekommen, wenn man bedenkt, dass die Nutzung des Internets im Nahen Osten noch nicht so weit verbreitet ist wie beispielsweise in Nordamerika und Europa. Am meisten unterstützen uns junge Menschen im Alter von 13 bis 24 Jahren und interessanterweise sind etwa ein Viertel davon Frauen und Mädchen."

Immenses Wachstumspotential
Die Online-Unterstützung sei nur die Spitze des Eisbergs in einer Region, die den Fussball leidenschaftlich liebt. In den kommenden zehn Jahren soll sich die Bevölkerung des Nahen Ostens auf mehr als 700 Millionen Menschen verdoppeln - die Hälfte davon wird jünger als 30 sein. "Die Wachstumsmöglichkeiten für diesen Sport sind dort also immens, und das werden wir der FIFA auch mitteilen, wenn wir unsere Bewerbung nächste Woche vor dem Exekutivausschuss präsentieren."
 

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