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Pressekonferenz

Didi Constantini ist "geil auf den Job"

Im Wiener Hotel Intercontinental begann heute die dritte Ära Constantini. Gemeinsam mit Co Manfred Zsak stellte sich der neue Teamchef der Presse.

Didi Constantini wurde am Donnerstag als neuer ÖFB-Teamchef vorgestellt. Der Tiroler stellte sich gemeinsam mit seinem Co-Trainer Manfred Zsak und dem neuen U21-Trainer Andi Herzog im Hotel Intercontinental der Presse. Nicht dabei war der neue tormanntrainer des ÖFB-Teams: Franz Wohlfahrt wird sich künftig um Manninger, Macho & Co kümmern.

Geil auf den Job
Weil er "geil auf den Job" ist, habe Constantini nicht lange überlegen müssen, als er das Angebot von ÖFB-Präsident Leo Windtner bekommen hat, das Nationalteam zu trainieren. Er brennt vor Ehrgeiz auf seine neue Aufgabe, die am 1. April mit dem WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien richtig beginnen wird.

Seinen ersten Teamkader will Constantini, der bereits unter "Wödmasta" Ernst Happel Anfang der 90er Jahr Co-Trainer des Teams war, am 18. März bekannt geben. Vermutlich mit dabei: Youngster Daniel Beichler von Sturm Graz, den Constantini lobend hervorhob. Insgesamt will der Neo-Teamchef 20 Spieler und drei Torhüter nominieren.

Warnung an Ivanschitz & Co
Das größte Problem des Österreichischen Nationalteams sieht Constantini in der fehlenden Spielpraxis einiger Legionäre. Er will von Fall zu Fall individuell entscheiden, ob er auf einen Legionär ohne Praxis oder einen Spieler aus der heimischen Bundesliga setzt. Vermutlich ein deutlicher Fingerzeig an Kapitän Andi Ivanschitz, der in Griechenland seit Monaten bestenfalls auf der Bank sitzt.

Besonderen Wert will Constantini in den zehn Tagen, die ihm zur Verfügung stehen, auf den taktischen Bereich legen. Es gilt in der kurzen Zeit den Spielern das Konzept des neuen Trainerteams einzutrichtern.

Kein Verwehr
Auch zu seiner kurzen Vertragslaufzeit hat sich Didi Constantini geäußert. Er habe auf einen Wunsch nur einen Zehnmonatsvertrag unterschrieben. Da er in den letzten Jahren hauptsächlich als Feuerwehrmann gearbeitet habe, wollte er sich nicht beim ÖFB mit einem hochdotierten längerfristigen Vertrag breitmachen. Aber es spreche nichts gegen eine Zusammenarbeit über das Jahr 2009 hinaus.

Dank an Brückner und Kocian
ÖFB-Präsident Leo Windtner und Generaldirektor Gigi Ludwig bedankten sich nochmals bei Karel Brückner und Jan Kocian. Die beiden hätten sich gegenüber dem ÖFB absolut fair verhalten und Top-Arbeit abgeliefert.

Seitenhieb auf Brückner
Lediglich Sportdirektor Willi Ruttensteiner konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf Brückner nicht verkneifen. Er sei euphorisch angesichts des neuen Trainerteams und freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Teamchef, wie es schon einige Zeit nicht mehr der Fall war, so Ruttensteiner.

Foto (c) AP

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11.55 Uhr: Das wars. Didi Constantinis erster Teamkader wird am 18. März bekannt gegeben. Mit dabei wird vermutlich Sturms Youngster Daniel Beichler sein. Dann bleiben dem Neo-Teamchef und seinem Team zehn Tage, um sich auf das wichtige WM-Quali-Spiel gegen Rumänien vorzubereiten.

11.53 Uhr: Ludwig schreibt die WM-Quali bereits ab, aber er hofft auf einzelne Resultate für die FIFA-Rangliste. Zudem hofft er auf ein volles Haus am 1. April gegen Rumänien in Klagenfurt.

11.52 Uhr: Gigi Ludwig bedankt sich nochmal bei Brückner und Jan Kocian, die sehr fair mit dem ÖFB umgegangen sind. Er lobt das neue Trainerteam und ist froh, dass diese Spitzenkräfte sich jetzt um Österreichs Fußball kümmern.

11.51 Uhr: Andi Herzog freut sich auf seine neue Aufgabe und will jungen Spielern den Weg ins A-Team zu ebnen. Er bedauert, dass in den letzten drei Jahren der Erfolg gefehlt hat.

11.50 Uhr: Ruttensteiner übt leise Kritik an Brückner. Er freue sich auf eine engere Zusammenarbeit mit dem neuen Teamchef.

11.49 Uhr: Sportdirektor Willi Ruttensteiner ist euphorisch, weil er der Meinung ist, dass eine gute Entscheidung getroffen wurde. Er will seinen Beitrag dazu leisten, dass alles so läuft wie gewünscht.

11.48 Uhr: Manfred Zsak fiel es aus persönlichen Gründen sehr schwer sein U21-Team zu verlassen, aber die Chance mit Didi Constantini zusammenzuarbeiten hat ihn schnell zusagen lassen.

11.47 Uhr: Constanini will sich nicht als Feuerwehrmann bezeichnen, sondern als Trainer, der geil ist auf seinen Job und in letzter ZEit öfter ausgeholfen hat.

11.46 Uhr: In den zehn Tagen, die ihm vor dem Rumänienspiel zur Verfügung stehen, will Constantini großen Wert auf die Taktik legen.

11.45 Uhr: Constantini hat auf eigenen Wunsch nur einen Zehnmonatsvertrag unterschrieben. Er will vorläufig nur der Feuerwehrmann sein und bei Erfolg bleiben.

11.44 Uhr: Der erste Kader wird 20 Spieler und drei Torhüter umfassen. Constantini ist der MEinung, dass die meisten Spieler charakterlich absolut Top sind.

11.43 Uhr: Constantini outet sich als Fan von Sturms Daniel Beichler. Es darf spekuliert werden, dass beichler in seinem ersten Teamkader aufscheinen wird.

11.42 Uhr: Als Hauptbaustelle sieht Constantini die fehlnde Spielpraxis der Legionäre. Grundsätzlich sieht er die Legionäre positiv, er wird aber immer wieder indiviuelle Entscheidungen treffen, ob er auf die Legionäre setzt.

11.41 Uhr: Der Neu-Teamchef will nicht drohen. Fehlende Klasse im Vergleich zur Weltklasse kann er akzeptieren, aber ein Nicht-Wollen kommt für ihn nicht in Frage. Er will einen Elan und einen Einsatz wie be der EURO wiederherstellen.

11.40 Uhr: Constantini will sich als Mischung zwischen träumer und Realist präsentieren. Er glaubt an die Chance. Er kennt das Team bisher nur von außen. Beurteilen will Constantini nur die Körpersprache der Spieler. Er setzt sehr auf Teamfähigkeit.

11.39 Uhr: Constantini startet mit Humor. Leo Windtner habe ihm schon alles vorweggenommen. Er freut sich über die Ehre und die Verantwortung, die ihm zu Teil wird.

11.38 Uhr: Der erste Kader wird am 18. März von Constantini bekannt gegeben werden.

11.37 Uhr: Manfred Zsak wurde vom U21-Team, wo er drei Jahre erfolgreich arbeitete, zum Co-Trainer befördert. Gleichzeitig will Windnter Herzog bei der U21 eine Chance geben sich zu profilieren und Erfahrung zu sammeln. Tormanntrainner soll Franz Wohlfahrt werden.

11.36 Uhr: Didi Constantini sei der Feuerwehrmann Nr. 1, zudem gleich verfügbar, was ebenfalls für den ehemaligen Co-Trainer von Ernst Happel sprach, so Windtner.

11.35 Uhr: Erst nachdem er als Präsident in Amt und Würden war, konnte Windtner handeln. In einem Gespräch mit Brückner wurde die Trennung, die bereits vorher inofiziell im Raum stand offiziell gemacht.

11.33 Uhr: Die ersten Worte gehören Neo-Präsident Leo Windtner. Er will Auskunft geben, wie es zur einvernehmlichen Ternnung von Brückner kam. Er sah nach dem Schwedenmatch dringen Handlungsbedarf.

11.31 Uhr: Auch Ex-Co-Trainer Andi Herzog, der künftig die U21 trainieren wird ist dabei.

11.30 Uhr: Constantini & Co sind bereits da. Das Podium ist voll besetzt. In wenigen Momenten gehts los.

11.25 Uhr: Die ersten Journalisten sind bereits im Saal und warten gespannt auf den Neo-Teamchef und sein Konzept, wie er die österreichische Nationalmannschaft wieder auf Vordermann bringen will.

11.15 Uhr: Herzlich Willkommen zum oe24-Liveticker von der ÖFB-Pressekonferenz aus dem Hotel Intercontinental in Wien. In wenigen Minuten werden unter anderem ÖFB-Präsident Leo Windtner, Didi Constantini und Manfred Zsak das Podium betreten.