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Nachspiel

"Falscher" Referee pfeift Werder-Testspiel

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Gesperrter bulgarischer Schiedsrichter gab sich als jemand anderer aus.

Ein Testspiel zwischen dem deutschen Bundesligisten Werder Bremen und dem niederländischen Club AZ Alkmaar hat ein kurioses Nachspiel. Wie der bulgarische TV-Sender BNT am Freitag berichtete, leitete die Partie im türkischen Belek ein im Vorjahr von Bulgariens Fußballverband (BFU) gesperrter Referee. Latschesar Jonow benutzte dabei eine falsche Identität. Er gab sich als Rajtscho Rajtschew, ein unbescholtener Kollege, aus.

Jonow und seine Assistenten waren gesperrt worden, weil sie ohne Zustimmung der BFU Spiele in Südamerika geleitet hatten. Der richtige Rajtschew reagierte empört: "Ich werde alle Maßnahmen unternehmen, um meinen Namen reinzuwaschen. Was sie getan haben, war heimtückisch."

Werder gewann den Test auch dank eines Tores von Sebastian Prödl 2:1. Bulgariens Verband vermutet nun, dass Jonow die Partie beeinflussen wollte. So wurden zehn Minuten nachgespielt, dazu gab es einen mehr als fragwürdigen Elfmeter. Werders Trainer Thomas Schaaf hatte nach dem Spiel gemeint: "Ich dachte, dass er das Spiel bis zum Frühstück weiterlaufen lassen wollte."
 

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