Haaland-Klausel: Das sagt Salzburg

Leipzig-Wechsel?

Haaland-Klausel: Das sagt Salzburg

Kann Erling Haaland für 30 Millionen nach Leipzig wechseln? Sportchef Freund spricht Klartext.

Sieben Tore in seinen ersten vier Champions-League-Spielen haben Erling Haaland zu einem der begehrtesten jungen Spieler Europas gemacht. Derzeit vergeht keine Woche, in der nicht ein neues Gerücht um einen werbenden Spitzenklub die Runde macht. "Es ist auch eine Auszeichnung und macht uns stolz, wenn solche Spieler, über die ganz Europa schreibt, bei uns spielen", sagte Sportdirektor Christoph Freund. "Manchmal treibt es aber auch seltsame Blüten."
 
Eine spezielle Ausstiegsklausel aus Haalands bis 2023 laufendem Vertrag, die nur für einen Klub gelten soll, etwa verwies der Sportchef ins Reich der Fantasie. Von 30 Millionen Euro, für die nächstes Jahr einzig RB Leipzig den Norweger verpflichten könne, war zuletzt in der englischen Boulevardzeitung "Daily Mirror" die Rede gewesen. Freund: "So eine Klausel gibt es nicht, das ist für uns kein Thema."
 

"Nächsten Schritt machen"

Haaland dürfte über kurz oder lang zwar den Transferrekord für einen Spieler aus der heimischen Bundesliga sprengen. Davon, seinem Sohn ein unverschämt hohes Preisschild umzuhängen, riet Vater Alf-Inge Haaland den Bullen aber ab. Salzburg sei ein fantastischer Klub. "Wenn sie auch in Zukunft Spieler rekrutieren wollen, können sie sich das aber nicht leisten, sonst will niemand mehr hingehen", meinte der Ex-Profi im britischen Sportradio "talkSPORT".
 
Freund betonte, dass immer Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen würden. Bei Haaland scheint die Nachfrage derzeit so groß, dass einzelne Medien sogar bereits über eine dreistellige Millionensumme spekulierten. "Grundsätzlich wollen wir Spielern immer ermöglichen, dass sie den nächsten Schritt machen", versicherte Freund. "Wir sind bekannt dafür, Spieler nicht zu fesseln." Alleine in den vergangenen fünf Jahren haben die Salzburger 15 Spieler um Ablösen von jeweils mehr als zehn Millionen Euro verkauft. Bei Haaland und Adeyemi ist davon auszugehen, dass sie mindestens in diese Kategorie fallen werden.