Zum Start der Meistergruppe trennen sich der LASK und der TSV Hartberg mit einem 0:0. In der Linzer Raiffeisen Arena sahen 9.544 Fans eine Partie, in der die steirische Abwehr kaum zu knacken war.
Der Tabellenführer aus Linz eröffnete am Freitag die Meistergruppe gegen kompakte Steirer vor 9.544 Zuschauern in der Raiffeisen Arena. Trotz Überlegenheit konnten die Linzer die zweitstärkste Defensive der Liga nicht bezwingen. Nach zehn Toren in den bisherigen Duellen blieben hochkarätige Möglichkeiten diesmal Mangelware.
LASK mit Topchance zu Beginn
Die Hausherren legten druckvoll los und Samuel Adeniran verfehlte eine Hereingabe von Kasper Jörgensen nur knapp (5.). Danach entwickelte sich ein Geduldsspiel im Mittelfeld, bei dem Hartberg-Stürmer Havel für eine Schwalbe im Strafraum Gelb sah. Erst in der 35. Minute prüfte Christoph Lang Hartberg-Goalie Tom Hülsmann per Gewaltschuss, doch die Gäste hielten dem Druck bis zur Pause stand.
Personelle Sorgen auf beiden Seiten
Beide Teams mussten umstellen, wobei LASK-Kapitän Sascha Horvath aus privatem Grund fehlte, da er Vater wurde. Auch Innenverteidiger Joao Tornich und Stürmer Krystof Danek fielen angeschlagen aus. Bei den Hartbergern musste Abwehrchef Lukas Spendlhofer erkrankt passen, während Musibau Aziz im Angriff den Vorzug vor Marco Hoffmann erhielt.
Wechsel bringen kaum neuen Schwung
In der zweiten Hälfte brachte Manfred Schmid frische Kräfte wie Tobias Kainz und Marco Hoffmann. Auf Linzer Seite kam Maximilian Entrup für Adeniran, doch das Offensivspiel blieb zäh. Sasa Kalajdzic (53.) scheiterte per Kopf am glänzend reagierenden Hülsmann, während Hartberg die Räume extrem eng machte und kaum Chancen zuließ.
Rote Karte im heißen Finish
In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, als Youba Diarra im Finish Kalajdzic mit gestrecktem Bein am Knöchel traf und folgerichtig Rot sah. Die Linzer konnten die Überzahl in der Nachspielzeit nicht mehr nutzen, da Lukas Kacavenda per Kopf die letzte Chance auf den Sieg ausließ.
Fokus auf den ÖFB Cup
Für den LASK steht nun das wichtige Cup-Halbfinale in Ried an, bevor es in der Liga zu Rapid nach Wien geht. Hartberg darf sich nach über einer Woche Pause auf ein Heimspiel gegen die Austria freuen.