Unruhe in Hütteldorf

Rapid: Schwab kontert Müller-Vorwurf

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Sportdirektor kritisierte das Team harsch. Nun spricht Ersatz-Kapitän.

Beim SK Rapid ist Feuer am Dach: Sportlich lief es nach der Euphorie zu Saisonstart zuletzt eher holprig. In der Bundesliga ging mit einem Dreier aus sechs Begegnungen der Anschluss verloren. Neun Punkte rangiert man schon hinter Tabellenführer Sturm. Nach der jüngsten 2:4-Klatsche in Ried sprach Andreas Müller deshalb Klartext.

Er bemängelte, dass die Mannschaft keine Einheit sei, nahm die Spieler in die Pflicht. Nun meldet sich Ersatz-Kapitän Stefan Schwab zu Wort: "Über dieses Thema will ich mich eigentlich öffentlich gar nicht äußern. Das ist die Kritik von Herrn Müller, die wir respektieren und akzeptieren. Das ist seine Sicht", sagte er zu "Laola1".

Dem 26-Jährigen zufolge gäbe es keine Unstimmigkeiten: "Ich glaube nicht, dass in der Mannschaft unter den Spielern schlechte Stimmung herrscht, oder irgendwer mit dem anderen nicht kann."

Schwab rätselt über die Gründe

Gleichwohl kam es nach Ried zu einer Aussprache mit dem Betreuerstab. "Die Kritik vom Sportdirektor", so Schwab, "nehmen wir uns zu Herzen, aber wir wissen, dass es an anderen Gründen gescheitert ist. Die gilt es auszubessern." Man müsse defensiv kompakter agieren, offensiv in Auswärtsspielen mehr Chancen kreieren.

Was Müller mit dem verbalen Vorstoß bezwecken wollte, weiß er indes nicht. Schwab: "Es ist für mich schwierig zu sagen. Da will ich auch nicht über die Öffentlichkeit Krieg führen, aber das sind Dinge, die wir intern lösen müssen."

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