Rapid sagt Salzburg Kampf an

Titel-Fight eröffnet

Rapid sagt Salzburg Kampf an

Mit mehr Effektivität in der Offensive will Rapid-Coach Büskens Salzburg den Rang ablaufen.

Favorit im Kampf um die Meisterschaft ist einmal mehr Salzburg - das weiß man auch in Wien-Hütteldorf. Doch die Grün-Weißen wollen laut Trainer Mike Büskens in ihrer neuen Arena "Energien entfachen", um damit "unbequem" für die Bullen zu werden. Allerdings schmerzen gleich zu Beginn der Saison die Ausfälle von Jelic und vor allem von Kapitän Hofmann. "Salzburg hat wahnsinnige Qualität im Kader", erzählt Büskens. "Wenn du viel Geld hast, erhöht es natürlich die Erfolgswahrscheinlichkeiten. Aber es garantiert nicht den Erfolg."

Kaltschnäuzigkeit als Schlüssel zum Erfolg
Damit seine Elf Salzburg das Leben in der Meisterschaft so lang wie möglich schwer macht, fordert der Deutsche von seinen Schützlingen mehr Kaltschnäuzigkeit im Angriff. "Für uns geht es darum, vorne effektiver zu sein", weiß der 48-Jährige. "Gelingt uns das, können wir auch den Abstand reduzieren - oder vielleicht sogar richtig überraschen."

"Nehmen Rolle des Salzburg-Verfolgers gerne an"
Den Abgang des zu Bremen abgewanderten Vorlagen-Königs Florian Kainz soll das Team im Kollektiv vergessen machen. "Die Mannschaft muss vor dem Tor noch gieriger werden", erklärt Büskens. "Als Top-Klub braucht mehr zwei, drei Akteure, die in einer Saison zehn oder mehr Tore beisteuern." Gelingt dies, sei vieles möglich. "Wir nehmen die Rolle des Salzburg-Verfolgers gerne an."