Trainer-Suche: Bickel lässt aufhorchen

Bundesliga

Trainer-Suche: Bickel lässt aufhorchen

Sportchef dementiert Medienbericht. Und weiß dabei zu überraschen.

Die Trainersuche beim SK Rapid nimmt langsam Formen an. Am Montag präsentiert Fredy Bickel dem Präsidium seine abschließende Kandidatenliste, die vier bis sechs mögliche Mann umfasst. In der kommenden Woche werden die Verbliebenen dann zum Hearing nach Hütteldorf eingeladen.

+++ Irre Anekdote um Bayern-Kapitän: Rapid lehnte einst Philipp Lahm ab +++

"Logischerweise wurden die ersten Gespräche schon geführt, das eine oder andere hat sich schon konkretisiert", sagt der Sportchef nun gegenüber Sky. Auf einen Bericht angesprochen, wonach Urs Fischer kein Thema mehr sei, weil er sich für einen Job beim französischen Erstligisten St. Etienne entschieden habe, lächelt er.

Bickel: "Ich habe das in den Medien gelesen und ich war überrascht. Ich habe andere Informationen." Ist sein Schweizer Landsmann, der noch bis zum Sommer in Basel unter Vertrag steht und mit dem er zwei Jahre beim FC Zürich zusammengearbeitet hat, also doch noch Thema? "Ich kommentiere weiter keine Namen. Es bringt nichts, da mitzumachen."

Entscheidung mit Präsidium

Ende Mai - somit vor dem ÖFB-Cup-Finale am 1. Juni gegen Red Bull Salzburg - soll der Neo-Coach präsentiert werden. Nach wie vor Top-Anwärter: Rapid-Legende Andi Herzog. Im November hatte er ein Angebot für den freien Manager-Posten abgelehnt. Als Trainer würde er wohl kaum absagen.

Ebenso im Rennen: ORF-Experte Didi Kühbauer oder Oliver Lederer. Hat Bickel einen Favoriten? "Ich habe mir ganz sicher Gedanken dazu gemacht, was ich mir vorstellen könnte, aber wir werden das zusammen entscheiden. Ich bin gespannt, welche Argumente vom Präsidium kommen."