Djuricin

SK Rapid

Trotz Tor-Gala: Djuricin ermahnt Spieler

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Hütteldorfer feierten wichtigen Dreier. Trotzdem übt Djuricin Kritik.

Befreiungsschlag für den SK Rapid: Die Wiener feierten gegen den WAC vor 20.600 Zuschauern trotz Rückstandes einen 4:2-Erfolg, machen in der Tabelle einen Schritt nach oben. "So kann es gerne jede Woche laufen", schmunzelt Flügelflitzer Philipp Schobesberger nach Abpfiff.

Goran Djuricin schickte die selbe Elf wie beim 2:2-Last-Minute-Punktgewinn in Altach auf den Platz. Und die bestätigte, was ihr Trainer zuletzt meinte: Dass die Tabelle mit Zwischenrang acht nur bedingt Aussagekraft habe, seine Mannschaft eigentlich gut in Form sei. Rapid war von Beginn an am Drücker, vergab jedoch Top-Chancen auf das 1:0. Das sollte sich rächen!

Bernd Gschweidl tankte sich durch die Abwehr, stellte mit dem ersten Torschuss der Kärntner auf 1:0. Ein Stich ins grün-weiße Herz. Rapid brauchte zehn Minuten um ins Spiel zurückzufinden - und drehte es dank Stefan Schwabs Doppelpack. "Es war ein Glück, dass wir vor der Pause noch in Führung gegangen sind", so Djuricin. Das 3:1 durch Thomas Murg in Minute 53 sei schließlich die "Befreiung" gewesen.

Kritik an den letzten zehn Minuten

"Bis zum 4:1 war ich sehr zufrieden, aber die letzten zehn Minuten haben wir die Partie hergegeben", übt Djuricin leise Kritik. Hintergrund: In der aktuellen Saison gab Rapid mehrfach einen Vorsprung aus der Hand, vergeigte so viele Punkte. Vermutlich zieht Djuricin auch deshalb die Zügel an. "Wir hätten durchaus das eine oder andere Tor mehr schießen können, doch es überwiegt die Freude über den Sieg."

Zweifel am Dreier hatte er am Samstag nie: "Wir haben stark begonnen und den Ball laufen lassen. Nach dem Gegentor aus einem Eigenfehler war aber relativ ruhig, weil ich gesehen habe, dass wir dominant und an der Kugel sicher waren."

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