WAC knüpft Sturm drei Punkte ab

Meister-Gruppe

WAC knüpft Sturm drei Punkte ab

Der WAC schlägt dank eines Elfemeters in der Schlussphase gegen Sturm zu und gewinnt mit 1:0.

Der WAC bleibt Sturms Angstgegner: Die Grazer müssen sich daheim spät mit 0:1 geschlagen geben. Fünf der letzten sechs Duelle mit den Kärntnern gingen damit verloren.
An Motivation mangelte es Sturm im Vorfeld des Duells wahrlich nicht: Coach Christian Ilzer wollte nach dem 0:0 gegen Rapid mit einem Sieg zurückschlagen. Dazu kam die schlechte Bilanz gegen die Lavanttaler.

Hier alle Details zur Partie

Viel Abwechslung in erster Halbzeit

Dementsprechend startete Sturm wie ein Wirbelwind: Jantscher spielte quer auf Friesenbichler, doch WAC-Goalie Kuttin parierte seinen Schuss. Jäger war beim Abpraller zur Stelle, traf aber erneut nur einen WAC-Spieler (4.). Kurz darauf die nächste Chance, doch Kuttin bewahrte den WAC auch gegen Hierländer von dem frühen Rückstand (9.).
Langsam fanden auch die „Wölfe“ in die Partie und damit die ersten Torchancen vor. Taferner scheiterte jedoch an ebenso an Siebenhandl (16.) wie Liendl per Weitschuss (39.) – 0:0 zur Pause.

Alu verhindert Jantscher-Traumtor

Kurz nach Seitenwechsel vergab Jantscher die beste Chance für Sturm – sowie das Tor des Monats: Der Grazer nahm eine Diagonalflanke von Dante direkt, knallte den Ball aber an die Querlatte (48.)! Sturm drückte weiter, doch kurz vor Schluss scheiterte Jantscher abermals an Aluminium. Nach Querpass von Ljubicic zog er aus zehn Metern ab. Kuttin war geschlagen, doch die Stange verhinderte das Tor.

WAC schlägt kurz vor Schluss zu

Eine Nullnummer lag in der Luft – doch dann schlug der WAC zu. Geyrhofer brachte Dieng im Straftraum zu Fall, Schiedsrichter Grobelnik zeigte Rot und auf den Punkt (89.). WAC-Kapitän Liendl blieb cool (90.) – 1:0! Der WAC jubelte, Sturm war am Boden. In der Tabelle liegen die Kärntner als Fünfter nur noch einen Punkt hinter Sturm.