Nachdem sich Andreas Schicker im schmutzigen Boss-Machtkampf in Hoffenheim durchgesetzt hat, wurde nun ein weiterer brisanter Plan des Österreichers enthüllt.
Sportlich liefert die TSG Hoffenheim über den eigenen Erwartungen ab. Nach 28 Spielen liegt man in der Tabelle auf Rang fünf und kämpft noch um die Champions League. Doch hinter den Kulissen brodelt es seit langem gewaltig. Schon vergangenen Herbst kam es zum Boss-Beben, der Österreicher Andreas Schicker und Marketing-Boss Tim Jost leiteten die Geschicke des Vereins.
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Doch im Februar trennte man sich auch von Jost. So blieb Schicker der alleinige Boss im Kraichgau, dem auch das Vertrauen von Mäzen Dietmar Hopp gehört. Selbst Abwerbungsversuche von anderen Vereinen blockte Schicker ab und hielt stets an seinem Vertrag bis 2029 fest. Doch zeitgleich hat Schicker, der nun die komplette Verantwortung des Vereins trägt, eine brisante Aufgabe. Er soll die TSG Hoffenheim auf eine Zukunft ohne Hopp vorbereiten. Um den schlechten Gesundheitszustand des 85-jährigen Unternehmers gibt es nach einem Herzstillstand 2022 immer wieder Gerüchte.
Ob seine Firma SAP mit ebenso viel Leidenschaft hinter dem Fußball-Projekt steht, ist fraglich. Dementsprechend tüftelt Schicker schon an der Zeit danach. Dafür wäre das Erreichen der Champions League heuer sehr wichtig, um finanziell etwaige Überschüsse lukrieren zu können.
Schicker mit Millionen-Plan
Ansonsten braucht der Verein ein Transfer-Plus von etwa 65 Millionen Euro. Auch hierfür hat der Sport-Boss bereits einen Plan, wie die Deutsche BILD berichtet. Man überlegt den Verkauf der Top-Talente Bazoumana Touré, der Interesse in der Premier League weckt, und Fisnik Asllani, an dem vor allem Barcelona und Bayern Interesse zeigen sollen.
Wenn Erfolgs-Coach Christian Ilzer, der bereits bei Sturm Graz mit Schicker titelreich zusammengearbeitet hat, seine Stars halten will, muss man den Weg in die Königsklasse schaffen. Denn für zukünftige Transfers sollen laut dem BILD-Bericht etwa 25 Millionen Euro investiert werden.
Auch hier ist die Marschroute im Schicker-Stil klar. Wie bereits bei Sturm Graz will er junge Spieler für wenig Geld holen und sie dann für hohen Gewinn weiterverkaufen. In der Steiermark gelang ihm das etwa mit den Stürmern Rasmus Hojlund, Mika Biereth und Emmanuel Emgha, nun kündigt sich der nächste Genie-Streich von Schicker an.