Beim deutschen Bundesligisten RB Leipzig zeichnet sich ein drastischer strategischer und finanzieller Umbruch ab.
Wie die Sport BILD berichtet, plant die Vereinsführung eine signifikante Reduzierung des Gehaltsbudgets um rund ein Drittel. Dieser neue Sparkurs bringt weitreichende Konsequenzen für die Kaderplanung und prominente Leistungsträger mit sich.
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Neue Transfer-Philosophie
Die Zeit der großen Investitionen scheint in Leipzig vorerst vorbei zu sein. Dem Bericht zufolge sollen Ausgaben für Neuzugänge jenseits der 25-Millionen-Euro-Marke künftig die absolute Ausnahme bilden. Stattdessen haben die RB-Bosse klare Prioritäten für die nähere Zukunft definiert: Neben der obligatorischen sportlichen Qualifikation für die UEFA Champions League steht die Generierung massiver Transfereinnahmen im Vordergrund. Bis zu 200 Millionen Euro sollen durch Spielerverkäufe eingenommen werden, um den finanziellen Kurswechsel abzufedern und den Verein neu aufzustellen.
ÖFB-Star Baumgartner als heißer Transfer-Kandidat
Aus österreichischer Perspektive rückt diese Entwicklung insbesondere Christoph Baumgartner in den Fokus. Der 26-jährige Mittelfeldakteur ist mit einem geschätzten Marktwert von 30 Millionen Euro der derzeit zweitteuerste österreichische Fußballer. Obwohl sein Vertrag in Leipzig noch bis Juni 2028 datiert ist, gilt ein vorzeitiger Wechsel angesichts der neuen Vereinsphilosophie als äußerst realistisches Szenario. Baumgartner könnte damit dem Beispiel seines ÖFB-Teamkollegen Xaver Schlager folgen, dessen Vertrag bei den Sachsen jüngst nicht verlängert wurde.
Die Streichliste: Diese Spieler sollen Geld in die Kasse spülen
Um die anvisierte Summe von 200 Millionen Euro zu erreichen, wird RB Leipzig gezwungen sein, seine wertvollsten Spieler auf dem Transfermarkt anzubieten. Laut Sport BILD gelten derzeit vor allem drei Akteure als die vielversprechendsten Transfer-Aktien:
Yan Diomande: Gilt mit einem Marktwert von rund 75 Millionen Euro als das wertvollste Asset im Kader.
Castello Lukeba: Der französische Defensivspieler wird auf einen Marktwert von 45 Millionen Euro taxiert.
Christoph Baumgartner: Der Österreicher (30 Millionen Euro) komplettiert das Trio der heißesten Wechsel-Kandidaten.