Das sagt Heynckes über Alaba-Form

Bayern München

Das sagt Heynckes über Alaba-Form

Heynckes spricht im Interview über Alaba und offene Trainerfrage.

Die Trainerfrage wird den deutschen Fußball-Meister Bayern München noch einige Zeit beschäftigen. Ein Problem sei das für die Mannschaft sicher nicht, sagt Jupp Heynckes, der seinen Abschied mit Ende der Saison angekündigt hat, aber von den Bayern-Bossen umworben wird. Zuversichtlich ist der 72-Jährige auch, dass ÖFB-Star David Alaba wieder zu seiner früheren Form findet.

Alaba hatte unter Trainer Carlo Ancelotti nicht zu seiner Hochform gefunden. Seitdem Heynckes Anfang Oktober den Italiener abgelöst hat, geht es mit dem 25-Jährigen aber wieder aufwärts. Heynckes ist optimistisch, dass sich sein Linksverteidiger weiter steigert. "David war lange verletzt. Ich bin zuversichtlich, dass er an seine frühere Form anknüpft", erklärte der Trainer in einem kicker-Interview.

"David muss akribisch arbeiten. Er kommt wieder, weil er ganz genau weiß: Wenn er die Leistung nicht bringt, spielt da ein anderer. Und wenn er richtig top ist, lasse ich ihn mal weg und gebe ihm ein Bonbon in Form einer Pause", sagte Heynckes.

Überzeugt gibt er sich auch, dass die offene Trainerfrage nicht zum Problem wird. "Nein, sicher nicht. Meine Spieler lassen sich davon nicht beeinflussen. 2013 war die Situation genauso", betonte er. Im Jahr 2013 hatten die Bayern unter dem damals am Saisonende scheidenden Heynckes das Triple geholt.

Das wäre auch heuer möglich, wenngleich der Trainer zurückhaltend bleibt. "Wir müssen erst zeigen, was wir zu leisten imstande sind. Ob es letztlich für die europäische Krone reichen wird, dazu mag und kann ich keine Prognosen stellen", sagte Heynckes. Nächster Gegner des enteilten Bundesliga-Tabellenführers in der Champions League ist Besiktas Istanbul im Achtelfinale.

Die führenden Funktionäre des Vereins werben jedenfalls um eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus. Karl-Heinz Rummenigge unterstützt die von Vereinspräsident Uli Hoeneß gestartete "Charme-Offensive" um den Trainer-Routinier, der seine vierte Amtszeit in München bisher zeitlich auf diese Saison begrenzt hat.