Borussia Dortmund droht Ärger mit der UEFA: Nächstes Jahr könnte der BVB sogar die Stadionzulassung in der Champions League verlieren.
Seit vier Jahren ist Vereinen aus den besten Ligen Europas wieder gestattet, Stehplätze im Stadion zuzulassen. Nächstes Jahr dürfen auch alle weiteren teilnehmenden Vereine wieder mehr Fans ins Stadion lassen. Doch ausgerechnet eine der legendärsten Tribünen der Welt, die gelbe Wand in Dortmund, könnte die Zulassung verlieren.
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Denn der europäische Fußballverband UEFA plant strenge Auflagen, und die würden derzeit im Signal Iduna Park nicht erfüllt sein. Dortmund müsste also nachrüsten und wird auf keinen Fall die offiziell zugelassenen 25.000 Zuschauer auf der Tribüne erfüllen können. Das berichtet die deutsche SPORT BILD.
Hintergrund sind strenge Regeln: Pro Quadratmeter dürfen Tickets für maximal 4,7 Personen verkauft werden, baurechtlich sind den Borussen allerdings 5 Personen pro Quadratmeter gestattet. Um ungeplantes Gedränge zu verhindern, ist eine weitere Vorgabe, dass in jeder Wellenbrecher in Form von Metallabsperrungen angebracht sein müssen, auch diese Vorgabe erfüllt Dortmund derzeit nicht.
Hohe Kosten für Umbau
Ein möglicher Umbau, um die Zulassung für die Südtribüne zu erhalten, würde einen hohen fünfstelligen Betrag kosten, wie Organisationschef Christian Hockenjos gegenüber BILD erklärt. Er hofft allerdings noch auf eine Einigung: "Ich würde mir wünschen, dass wir eine Regelung mit der UEFA finden."
Nächste Woche, am 9. April, findet ein Meeting mit den UEFA-Verantwortlichen statt. Seitens Dortmund tobt man allerdings schon jetzt: "Das ist reine Bürokratie. Unser Stadion ist in der Bundesliga für Spiele gegen Bayern oder Leverkusen zugelassen. Warum soll es in der Champions League gegen dieselben oder andere Gegner nicht mehr tauglich sein?", versteht BVB-Präsident Hans Joachim Watzke die Welt nicht mehr.